6.4.4
Fehlerreaktion Rückzug
Für einige Fehler, z.B. Fehler - Nr. 64 „Netzausfall" ist neben den Standard-Fehlerreakti-
onen wie „Impulssperre" und „Halt" auch die Fehler-Reaktion „Rückzug" einstellbar.
Bei Auslösen eines Fehlers mit der Reaktion „Rückzug" fährt der Antrieb auf eine hierfür
parametrierte Zielposition. Das Geschwindigkeitsprofil während der Positionierung auf
das Rückzugsziel wird durch ein parametrierbares Trapez (Maximalgeschwindigkeit, ma-
ximale Beschleunigung) vorgegeben. Die Maximalgeschwindigkeit darf nicht größer als
die maximale Drehzahl des Antriebs
relativ, bezogen auf den Lageistwert ZP0363–, vorgegeben werden.
Wird das Rückzugsziel nicht erreicht, so wird eine entsprechende Fehlermeldung abge-
setzt ( ZP0215–).
Der Schleppfehler des Rückzugs wird dazu überwacht, das Rückzugsziel gilt als nicht er-
reicht, wenn
1
2
erkannt wird. Die Schleppfehlerüberwachungen in
sen dazu nicht aktiviert werden, der Status wird im Gegensatz zur allgemeinen Schlepp-
fehlerüberwachung nicht in
Die Rückzugspositionierung ist keine eigene Betriebsart. Während der Positionierung auf
das Rückzugsziel bleibt der Antrieb im Zustand „Störungsreaktion aktiv" (siehe „Zu-
standsmaschine der Gerätesteuerung" in
Parameterhandbuch b maXX
Beschreibung der Software-Module
bei noch nicht abgeschlossener Profilgenerierung ein dynamischer Schleppfehler
entsprechend der Grenzen aus
ZP1056–
(Schleppfehler-Zeit)
bei abgeschlossener Profilgenerierung ein statischer Schleppfehler entsprechend
ZP1055–
der Grenzen aus
fehler-Zeit)
ZP1031–
sein. Das Rückzugsziel kann absolut oder
ZP1054–
(Schleppfehlergrenze dynamisch) und
(Schleppfehlergrenze statisch) und
ZP0360–
(Lageregler Status) angezeigt.
ZAntriebsmanagement–
®
BM4400, BM4600, BM4700 Firmware-
ZP1056–
ZP1050–
(Lageregler Modus) müs-
ab Seite 137).
Version 03
6
(Schlepp-
159
von 638