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SEW-Eurodrive X e Serie Montage- Und Betriebsanleitung
SEW-Eurodrive X e Serie Montage- Und Betriebsanleitung

SEW-Eurodrive X e Serie Montage- Und Betriebsanleitung

Stirn- und kegelstirnradgetriebe
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*27805492_0523*
Antriebstechnik \ Antriebsautomatisierung \ Systemintegration \ Services
Montage- und Betriebsanleitung
Industriegetriebe
Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e
Öl-Wasser-Kühler bei Tauch- oder Badschmierung /OWC1
Ausgabe 05/2023
27805492/DE

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Inhaltszusammenfassung für SEW-Eurodrive X e Serie

  • Seite 1 *27805492_0523* Antriebstechnik \ Antriebsautomatisierung \ Systemintegration \ Services Montage- und Betriebsanleitung Industriegetriebe Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e Öl-Wasser-Kühler bei Tauch- oder Badschmierung /OWC1 Ausgabe 05/2023 27805492/DE...
  • Seite 2 SEW-EURODRIVE—Driving the world...
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise ........................   6 Gebrauch der Dokumentation.................. 6 Aufbau der Warnhinweise.................... 6 1.2.1 Bedeutung der Signalworte................  6 1.2.2 Aufbau der abschnittsbezogenen Warnhinweise ...........   6 1.2.3 Aufbau der eingebetteten Warnhinweise ............  7 Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten................ 8 Produktnamen und Marken..................... 8 Recycling und Re-Use .................... 8 Urheberrechtsvermerk .................... 8 Mängelhaftungsansprüche.................... 8 Mitgeltende Unterlagen.................... 8...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 3.9.1 Raumlage M1 ....................  27 3.9.2 Raumlage M5 ....................  28 3.9.3 Öl-Wasser-Kühler als separat stehende Anlage ..........   29 3.10 Verriegelungsvorschrift .................... 30 3.10.1 Getriebefreigabe ..................  30 3.10.2 STOPP Getriebe/Warnung................  30 Installation/Montage .......................   31 Mechanischer Anschluss .................... 31 4.1.1 Hinweise.......................   31 4.1.2 Vorgehensweise...................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Betriebsstörungen/Abhilfe.....................   50 Hinweise ........................ 50 Mögliche Störungen/Abhilfe .................. 51 Service .......................... 52 Entsorgung........................ 52 Zuliefererdokumentation......................  53 Rohrbündel-Wärmetauscher Baureihe EKM, SKM, ECM - Betriebsanleitung.... 54 Wasserqualität und Inhaltsstoffe................... 90 Einfachfilter Pi 200 - Betriebsanleitung ................. 93 Doppelschaltfilter, Betriebsanleitung................ 101 Verschmutzungsanzeiger, Datenblatt ................. 110 Zahnradpumpen - Betriebs- und Wartungsanleitung .......... 122 Bimetall-Thermometer - Datenblatt................ 186 Manometer - Datenblatt .................... 192 Strömungswächter - Bedienungsanleitung .............. 196...
  • Seite 6 Allgemeine Hinweise Gebrauch der Dokumentation Allgemeine Hinweise Gebrauch der Dokumentation Die vorliegende Dokumentation ist die Originalbetriebsanleitung. Diese Dokumentation ist Bestandteil des Produkts. Die Dokumentation wendet sich an alle Personen, die Arbeiten an dem Produkt ausführen. Stellen Sie die Dokumentation in einem leserlichen Zustand zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass die Anlagen- und Betriebsverantwortlichen sowie Personen, die unter eigener Verantwortung am Produkt arbeiten, die Dokumentation vollständig gelesen und verstanden haben.
  • Seite 7 Allgemeine Hinweise Aufbau der Warnhinweise Bedeutung der Gefahrensymbole Die Gefahrensymbole, die in den Warnhinweisen stehen, haben folgende Bedeutung: Gefahrensymbol Bedeutung Allgemeine Gefahrenstelle Warnung vor heißen Oberflächen Warnung vor schwebender Last Warnung vor automatischem Anlauf 1.2.3 Aufbau der eingebetteten Warnhinweise Die eingebetteten Warnhinweise sind direkt in die Handlungsanleitung vor dem ge- fährlichen Handlungsschritt integriert.
  • Seite 8 Allgemeine Hinweise Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten Diese Dokumentation verwendet den Punkt als Dezimaltrennzeichen. Beispiel: 30.5 kg Produktnamen und Marken Die in dieser Dokumentation genannten Produktnamen sind Marken oder eingetrage- ne Marken der jeweiligen Titelhalter. Recycling und Re-Use SEW‑EURODRIVE achtet darauf, bei der Herstellung der Produkte den Neu-Einsatz von natürlichen Ressourcen so gering wie möglich zu halten.
  • Seite 9 Sicherheitshinweise Vorbemerkungen Sicherheitshinweise Vorbemerkungen Die folgenden grundsätzlichen Sicherheitshinweise dienen dazu, Personen- und Sachschäden zu vermeiden und beziehen sich vorrangig auf den Einsatz der hier do- kumentierten Produkte. Wenn Sie zusätzlich weitere Komponenten verwenden, be- achten Sie auch deren Warn- und Sicherheitshinweise. Betreiberpflichten Stellen Sie als Betreiber sicher, dass die grundsätzlichen Sicherheitshinweise beach- tet und eingehalten werden.
  • Seite 10 Sicherheitshinweise Zielgruppe Zielgruppe Fachkraft für me- Alle mechanischen Arbeiten dürfen ausschließlich von einer Fachkraft mit geeigneter chanische Arbei- Ausbildung ausgeführt werden. Fachkraft im Sinne dieser Dokumentation sind Perso- nen, die mit Aufbau, mechanischer Installation, Störungsbehebung und Instandhaltung des Produkts vertraut sind und über folgende Qualifikationen verfügen: •...
  • Seite 11 Sicherheitshinweise Sicherheitssymbole Sicherheitssymbole VORSICHT Im Laufe der Zeit können Hinweis-/Warnschilder und Sicherheitssymbole ver- schmutzen oder auf andere Weise unkenntlich werden. Verletzungsgefahr durch unleserliche Symbole. • Halten Sie alle Sicherheits-, Warn- und Bedienungshinweise in stets gut lesba- rem Zustand. • Erneuern Sie beschädigte Hinweis-/Warnschilder und Sicherheitssymbole. Die auf der Ölkühlanlage angebrachten Sicherheitssymbole sind zu beachten.
  • Seite 12 Sicherheitshinweise Transport ACHTUNG Durch unsachgemäßen Transport kann der Öl-Wasser-Kühler beschädigt werden. Mögliche Sachschäden. • Beachten Sie folgende Hinweise. • Untersuchen Sie die Lieferung sofort nach Erhalt auf etwaige Transportschäden. Teilen Sie diese sofort dem Transportunternehmen mit. Die Inbetriebnahme ist bei Bedarf auszuschließen.
  • Seite 13 Nach dem Testlauf wird die Testölfüllung aus der Ölkühlanlage abgelassen und der Innenraum mit einem Dampfphaseninhibitor befüllt. Bei Ölkühlanlagen, die mit Schmierstoffen für die Nahrungsmittelindustrie betrieben werden, ist eine Konservierung mit VCI-Korrosionsschutzmittel nicht zulässig. Halten Sie hierzu Rücksprache mit SEW-EURODRIVE. 2.7.2 Außenkonservierung Generell werden folgende Maßnahmen zur Außenkonservierung angewendet: •...
  • Seite 14 Inspektion und Überprü- fung auf Unversehrtheit. Langzeitverpackung HINWEIS Achten Sie bei der Lagerung in tropischen Gebieten auf ausreichenden Schutz ge- gen Insektenfraß. Bei abweichenden Anforderungen halten Sie bitte Rücksprache mit SEW-EURODRIVE. Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 15 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Funktionsbeschreibung Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Funktionsbeschreibung Wenn Kühlwasser zur Kühlung des Getriebeöls verwendet werden soll und zusätzlich eine Tauch- oder Badschmierung erforderlich ist, dann wird ein Öl-Wasser-Kühler / OWC1 eingesetzt. Das Getriebeöl wird mithilfe der Motorpumpe aus dem Getriebe gepumpt und zum Öl- wasserkühler befördert.
  • Seite 16 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Aufbau 3.2.1 Raumlage M1/Anbaufläche F6 Öl-Wasser-Kühler ohne Filter [5] [4] 9007221136214539 [1] Öl-Wasser-Wärmetauscher [4] Ölpumpe [2] Druckleitung [5] Pumpenmotor [3] Saugleitung Öl-Wasser-Kühler mit Einfach- und Doppelumschaltfilter (optional) [4a] [4b] 9007221098493323 [1] Öl-Wasser-Wärmetauscher [4b] Einfachtfilter [2] Druckleitung [5] Saugleitung [3] Verschmutzungsanzeiger [6] Ölpumpe [4a] Doppelumschaltfilter...
  • Seite 17 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Aufbau 3.2.2 Raumlage M5/Anbaufläche F1 Öl-Wasser-Kühler ohne Filter 9007221136358283 [1] Öl-Wasser-Wärmetauscher [4] Saugleitung [2] Pumpenmotor [5] Druckleitung [3] Ölpumpe Öl-Wasser-Kühler mit Einfach- und Doppelumschaltfilter (optional) 9007221098496267 [1] Öl-Wasser-Wärmetauscher [4b] Einfachfilter [2] Verschmutzungsanzeiger [5] Ölpumpe [3] Pumpenmotor [6] Druckleitung [4a] Doppelumschaltfilter [7] Saugleitung Montage- und Betriebsanleitung –...
  • Seite 18 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Aufbau 3.2.3 Öl-Wasser-Kühler als separat stehende Anlage Der Öl-Wasser-Kühler ist als komplette Einheit auf einem Grundrahmen montiert, um diese separat vom Getriebe aufstellen zu können. Der separat stehende Öl-Wasser-Kühler wird ohne Verrohrung oder Verschlauchung zum Getriebe geliefert. Die erforderliche elektrische Verdrahtung muss vor der Inbe- triebnahme betreiberseitig durchgeführt werden.
  • Seite 19 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Lieferumfang Lieferumfang Zum Lieferumfang gehören: • Ölpumpe mit direkt angebautem Asynchronmotor • Öl-Wasser-Wärmetauscher • Temperaturschalter /TSK2 mit 3 Schaltpunkten für – gesteuertes Anfahren des Pumpenmotors bei einer Öltemperatur > 60 °C – gesteuertes Ausschalten des Pumpenmotors bei einer Öltemperatur > 50 °C –...
  • Seite 20 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Funktion Funktion Für die einzelnen Komponenten sind folgende Steuerungshinweise zu beachten. 3.4.1 Ölpumpe/Öl-Wasser-Kühler Die Kühlung des Getriebes erfolgt über einen Öl-Wasser-Kühler. Der Pumpenmotor wird temperaturabhängig ein- und ausgeschaltet. Er muss bei einer Öltemperatur T  > 60 °C eingeschaltet werden. öl Die Ölkühlanlage hat mehrere Bypässe, um den Anlagendruck zu begrenzen und die Funktion auch bei hohen Viskositäten aufrecht zu erhalten.
  • Seite 21 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Typenschild Typenschild Das folgende Beispiel beschreibt den Aufbau des Typenschilds. 76646 Bruchsal/Germany Type OWC1 20/718-020/M No. 01.78159301.0001-0002.20 CLP HC 220 - synthetic oil [l/min] 27.1/32.9 Q-oil 50/60 Hz nom. cooling capacity cal. cooling capacity 15.2 [KW] 9.4 [KW] m asl.
  • Seite 22 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Typenbezeichnung Typenbezeichnung Das folgende Beispiel beschreibt den Aufbau der Typenbezeichnung. OWC 1 12/712 - 0 0 0 /M Ölkühlanlage Kühlmedium • W = Wasser • C = Umlaufkühlung Generation Pumpengröße • 05 – 80 Kühlergröße • 712 = EKM712 • 718 = EKM718 •...
  • Seite 23 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Hydraulikplan Hydraulikplan 3.7.1 Ölkühlanlage ohne Filter Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft den Geräteaufbau des Öl-Wasser-Kühlers in der Standardausführung. 21848736651 [1] Pumpenmotor [3] Öl-Wasser-Wärmetauscher [2] Ölpumpe [4] Getriebe Die folgende Abbildung zeigt die möglichen Optionen, die angebaut werden können auf einen Blick.
  • Seite 24 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Hydraulikplan 3.7.2 Ölkühlanlage mit Einfachfilter (optional) Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft den Geräteaufbau des Öl-Wasser-Kühlers mit einem Einfachfilter. 9007221103413131 [1] Pumpenmotor [4] Öl-Wasser-Wärmetauscher [2] Ölpumpe [5] Getriebe [3] Einfachfilter Die folgende Abbildung zeigt die möglichen Optionen, die angebaut werden können auf einen Blick.
  • Seite 25 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Hydraulikplan 3.7.3 Ölkühlanlage mit Doppelumschaltfilter (optional) Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft den Geräteaufbau des Öl-Wasser-Kühlers mit einem Doppelumschaltfilter. 9007221103410187 [1] Pumpenmotor [4] Öl-Wasser-Wärmetauscher [2] Ölpumpe [5] Getriebe [3] Doppelumschaltfilter Die folgende Abbildung zeigt die möglichen Optionen, die angebaut werden können auf einen Blick.
  • Seite 26 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Technische Daten Technische Daten Die angegebenen Kühlleistungen sind gültig bei 30 °C Kühlwassertemperatur, 70 °C Öltemperatur, gleichem Volumenstrom von Öl und Kühlwasser bei 50 HZ Netzfre- quenz. Fördermenge Kühlleistung OWC1 Pumpen- Anschlussleistung Anschlus bei 1500 1/min Öl-Wasser-Kühler 30 °C/70 °C Baugröße größe Pumpenmotor kW...
  • Seite 27 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Maßblätter Maßblätter 3.9.1 Raumlage M1 Bmax Getriebe OWC1 Tmax Bmax Hmax H1max Getriebe OWC1 Tmax Bmax Hmax H1max 06/712 16/712 X140 – 150 08/712 20/718 X240 – 250 12/712 32/1012 08/712 50/1012 12/712 16/712 X160 – 170 16/712 20/718 X2K240 –...
  • Seite 28 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Maßblätter 3.9.2 Raumlage M5 Getriebe Baugröße OWC1 Tmax Bmax Hmax B1max 06/712 X140 – 150 08/712 12/712 08/712 12/712 X160 – 170 16/712 20/718 08/712 12/712 X180 – 190 16/712 20/718 08/712 12/712 X200 – 210 16/712 20/718 16/712 20/718 X220 –...
  • Seite 29 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Maßblätter 3.9.3 Öl-Wasser-Kühler als separat stehende Anlage 9007240782882443 Baugröße 08/712 12/712 16/712 20/718 32/1012 50/1012 50/1024 80/1024 08/712 1003 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 30 Öl-Wasser-Kühler /OWC1 Verriegelungsvorschrift 3.10 Verriegelungsvorschrift 3.10.1 Getriebefreigabe Getriebefreigabe, wenn folgende Bedingung erfüllt ist: • Öltemperatur T < 90 °C 3.10.2 STOPP Getriebe/Warnung STOPP Getriebe/Warnung, wenn folgende Bedingung erfüllt ist: • Öltemperatur T > 90 °C Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 31 Installation/Montage Mechanischer Anschluss Installation/Montage Mechanischer Anschluss 4.1.1 Hinweise Um Sachschäden am Öl-Wasser-Wärmetauscher zur vermeiden beachten Sie fol- gende Hinweise: • Stellen sie sicher, dass die in den Auftragsunterlagen angegebene Kühlwasser- temperatur und -durchflussmenge bereitgestellt wird. • Verwenden Sie für den Anschluss des Öl-Wasser-Wärmetauschers nur Rohre und Armaturen des gleichen oder zueinander passenden Materials.
  • Seite 32 Installation/Montage Öl-Wasser-Kühler separat stehend Öl-Wasser-Kühler separat stehend 4.2.1 Hinweise Optional kann der Öl-Wasser-Kühler separat vom Getriebe aufgestellt werden. Der separat stehende Öl-Wasser-Kühler wird ohne Verrohrung oder Verschlauchung zum Getriebe geliefert. Die erforderliche elektrische Verdrahtung muss vor der Inbe- triebnahme betreiberseitig durchgeführt werden. Sorgen Sie für einen schwingungsarmen Aufstellungsort.
  • Seite 33 Installation/Montage Öl-Wasser-Kühler separat stehend Die folgende Abbildung ist beispielhaft. Die Anschlusspositionen entnehmen Sie dem Auftragsmaßblatt. 41032984587 [1] Öleinlass [2] Ölauslass [3] Druckanschluss [4] Sauganschluss 1. Verbinden Sie den Öleinlass [1] des Getriebes mit dem Druckanschluss [3] des Öl- Wasser-Wärmetauschers. 2. Verbinden Sie den Ölauslass [2] des Getriebes mit dem Sauganschluss [4] der Öl- pumpe.
  • Seite 34 Installation/Montage Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss Beachten Sie bei elektrischen Anschlüssen die länderspezifischen Vorschriften. Schließen Sie in der Standardausführung die folgenden Komponenten an: • Pumpenmotor • Temperaturschalter/Temperatursensor Beachten Sie dabei die folgenden Hinweise. • Achten Sie besonders auf die richtige Drehrichtung der Ölpumpe. •...
  • Seite 35 Installation/Montage Kühlmedien Kühlmedien HINWEIS • Beachten Sie, dass die Lebensdauer, der Wirkungsgrad und die Wartungsinter- valle des Wärmetauschers in hohem Maße von der Qualität und den Inhaltsstof- fen des Kühlmediums abhängen. • Beachten Sie, dass bei Verwendung von vollentsalztem Wasser (VE-Wasser) Sondermaßnahmen erforderlich sind.
  • Seite 36 Installation/Montage Schaltplan (prinzipielle Darstellung) Schaltplan (prinzipielle Darstellung) Die Schaltbilder zeigen beispielhaft einen möglichen Aufbau der Steuerung für die Öl- kühlanlage, bei Verwendung eines Temperaturschalters /TSK2 und optional bei Ver- wendung eines Temperatursensors Pt100. Verwenden Sie die Schaltbilder entspre- chend dem Aufbau der Ölkühlanlage. 4.6.1 Steuerstromkreis mit Ansteuerung über Temperaturschalter /TSK2 Not-Aus...
  • Seite 37 Installation/Montage Schaltplan (prinzipielle Darstellung) 4.6.3 Hauptstromkreis Einschalten bei ϑ > 60°C ÖL Signal von Schütz K2 über Temperaturschalter TSK2 oder Temperatursensor Pt100 Regelung Warnung/abschalten Hauptmotor Hauptmotor Pumpenmotor 9007221797899275 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 38 Installation/Montage Elektrischer/optischer Verschmutzungsanzeiger des Ölfilters Elektrischer/optischer Verschmutzungsanzeiger des Ölfilters 4.7.1 Elektrischer Anschluss 5900838539 4.7.2 Technische Daten Spannung max. AC 250 V / DC 200 V Schaltstrom max. 1.0 A Schaltleistung max. Schutzart IP 65 in gestecktem und gesichertem Zustand Kontaktart Schließer/Öffner Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 39 Installation/Montage Temperaturschalter /TSK Temperaturschalter /TSK 4.8.1 Maße L=80 SW36 9007200148613771 4.8.2 Elektrischer Anschluss Um eine lange Lebensdauer und eine einwandfreie Funktion zu garantieren, ist der Einsatz eines Relais im Stromkreis anstelle einer direkten Verbindung durch den Tem- peraturschalter zu empfehlen. TKS 60°C TKS 90 °C 45035997167583115...
  • Seite 40 Installation/Montage Hinweis zur Ölstandskontrolle Hinweis zur Ölstandskontrolle Durch die Verwendung einer Ölkühlanlage, kann der Ölstand beeinflusst werden. Die angegebenen Füllmengen auf dem Typenschild sind ca. Werte und beziehen sich ausschließlich auf das Getriebe. Entscheidend für die einzufüllende Ölmenge ist die Markierung am Ölmess-Stab, Ölniveauglas oder am Ölschauglas.
  • Seite 41 Inbetriebnahme Hinweise Inbetriebnahme Hinweise ACHTUNG Durch unsachgemäße Inbetriebnahme kann das Getriebe oder die Ölkühlanlage be- schädigt werden. Mögliche Sachschäden. • Beachten Sie folgende Hinweise. • Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme die Funktionsfähigkeit der Überwachungsein- richtungen. (Je nach Ausführung Druckschalter, Strömungswächter, Temperatur- schalter/Temperatursensor, Verschmutzungsanzeiger etc.) •...
  • Seite 42 Inbetriebnahme Strömungswächter (Zusatzausstattung) Strömungswächter (Zusatzausstattung) Beachten Sie folgende Vorgehensweise: 1. Schließen Sie den Strömungswächter an. 2. Nehmen Sie die Ölpumpe in Betrieb. 3. Nehmen Sie den High-Flow Abgleich vor, beachten Sie die Hinweise in der Her- stellerdokumentation (siehe Anhang). 4. Setzen Sie den Abschaltpunkt am Strömungswächter auf LED 4 oder 5, beachten Sie die Hinweise in der Herstellerdokumentation.
  • Seite 43 Inspektion/Wartung Hinweise Inspektion/Wartung Hinweise WARNUNG Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Anlaufen des Antriebs. Tod oder schwere Körperverletzungen. • Führen Sie Arbeiten nur bei Stillstand durch. Sichern Sie das Getriebe gegen un- beabsichtigtes Einschalten. An der Einschaltstelle ist ein Hinweisschild anzubrin- gen, aus dem hervorgeht, dass an dem Getriebe gearbeitet wird. WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heißes Getriebeöl.
  • Seite 44 Inspektion/Wartung Schlauchleitungen prüfen Schlauchleitungen prüfen ACHTUNG Auch bei sachgemäßer Lagerung und zulässiger Beanspruchung unterliegen Schläuche und Schlauchleitungen einer natürlichen Alterung. Dadurch ist die Ver- wendungsdauer begrenzt. • Die Verwendungsdauer der Schlauchleitungen darf 6 Jahre nach dem aufgedruck- ten Herstellerdatum nicht überschreiten. •...
  • Seite 45 Zugelassene Schmierstoffe Aufbau der Tabellen und Abkürzungen Zugelassene Schmierstoffe Dieses Kapitel beschreibt die zugelassenen Schmierstoffe und die zulässigen Tempe- raturen im Einsatz für die Industriegetriebe von SEW-EURODRIVE. HINWEIS • Maßgebend für die Viskosität und Ölsorte ist die von SEW‑EURODRIVE auftrags- spezifisch ausgewählte Ölsorte (siehe Auftragsbestätigung und Typenschild).
  • Seite 46 Zugelassene Schmierstoffe Erläuterung zu den einzelnen Schmierstoffen Abkürzungen Symbole Bezeichnung = Mineralöl CLP HC = synthetische Polyalphaolefine (PAO) = Öl basierend auf Estern = mineralischer Schmierstoff = synthetischer Schmierstoff = Schmierstoff für die Nahrungsmittelindustrie (NSF H1-konform) = Bio-Öl (Schmierstoff für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft) = Schmierstoffe dürfen nur eingesetzt werden, wenn der Servicefaktor  ≥ 1.3 Erläuterung zu den einzelnen Schmierstoffen...
  • Seite 47 Zugelassene Schmierstoffe Schmierstofftabellen Schmierstofftabellen Die Schmierstofftabelle gilt am Tag der Drucklegung dieses Dokuments, bitte entneh- men Sie die aktuelle Tabelle unter www.sew-eurodrive.de/schmierstoffe. Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 48 Zugelassene Schmierstoffe Schmierstofftabellen Die Schmierstofftabelle gilt am Tag der Drucklegung dieses Dokuments, bitte entneh- men Sie die aktuelle Tabelle unter www.sew-eurodrive.de/schmierstoffe. Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 49 Zugelassene Schmierstoffe Schmierstofftabellen Die Schmierstofftabelle gilt am Tag der Drucklegung dieses Dokuments, bitte entneh- men Sie die aktuelle Tabelle unter www.sew-eurodrive.de/schmierstoffe. 1) Schmierstoffe dürfen nur eingesetzt werden, wenn Servicefaktor F und Spitzlastfaktor F ≥ 1,6. Spitzenabtriebsdrehmoment M ist wie folgt begrenzt: F ≥...
  • Seite 50 Betriebsstörungen/Abhilfe Hinweise Betriebsstörungen/Abhilfe Hinweise WARNUNG Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Anlaufen des Antriebs. Tod oder schwere Körperverletzungen. • Führen Sie Arbeiten nur bei Stillstand durch. Sichern Sie das Getriebe gegen un- beabsichtigtes Einschalten. An der Einschaltstelle ist ein Hinweisschild anzubrin- gen, aus dem hervorgeht, dass an dem Getriebe gearbeitet wird. WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heißes Getriebeöl.
  • Seite 51 Betriebsstörungen/Abhilfe Mögliche Störungen/Abhilfe Mögliche Störungen/Abhilfe Störung Mögliche Ursache Maßnahme Ölpumpe saugt nicht an • Luft in den Leitungen • Saugleitung und Ölpumpe mit Öl befül- • Druckleitung beim Anfahren entlüften • zu wenig Öl im Getriebe • Ölstand im Getriebe überprüfen •...
  • Seite 52 Betriebsstörungen/Abhilfe Service Service Sollten Sie die Hilfe unseres Services benötigen, bitten wir um folgende Anga- ben: • Vollständige Typenschilddaten • Art und Ausmaß der Störung • Zeitpunkt und Begleitumstände der Störung • Vermutete Ursache • Sofern möglich Video und Tonaufnahmen Entsorgung Entsorgen Sie das Produkt und alle Teile getrennt nach Beschaffenheit und gemäß...
  • Seite 53 Zuliefererdokumentation Zuliefererdokumentation Inhaltsverzeichnis 2 Rohrbündel-Wärmetauscher Baureihe EKM, SKM, ECM - Betriebsanleitung ..54 2 Wasserqualität und Inhaltsstoffe ................90 2 Einfachfilter Pi 200 - Betriebsanleitung ..............93 2 Doppelschaltfilter, Betriebsanleitung ..............101 2 Verschmutzungsanzeiger, Datenblatt ..............110 2 Zahnradpumpen - Betriebs- und Wartungsanleitung ......... 122 2 Bimetall-Thermometer - Datenblatt ..............
  • Seite 54 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Betriebsanleitung Rohrbündel-Wärmetauscher Baureihen EKM, ECM, SKM Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 55 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Universal Hydraulik GmbH Siemensstraße 33 D-61267 Neu-Anspach Telefon: +49 (0) 60 81 94 18-0 Telefax: +49 (0) 60 81 96 02 20 E-Mail: info@universalhydraulik.com Internet: www.universalhydraulik.de Stand: Ausgabe 07/2011 (Redaktionsschluss 05.07.2011 © 2010 Universal Hydraulik GmbH Diese Betriebsanleitung unterliegt nicht dem Änderungsdienst. Weitergabe sowie Vervielfältigung der Be- triebsanleitung und aller zugehörigen Dokumente, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich schriftlich durch die Universalhydraulik GmbH gestattet.
  • Seite 56 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einführung ..................3 Über diese Betriebsanleitung ..............3 Benutzungshinweise ................3 Bestimmungsgemäße Verwendung ............4 Gewährleistung und Haftung ..............5 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen .......... 6 Normen und Vorschriften ................ 6 Folgende grundlegende Sicherheitsmaßnahmen sind jederzeit einzuhalten: .................... 6 Technischer Zustand ................
  • Seite 57 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Inhaltsverzeichnis Transport und Lagerung ............... 21 Montage/Demontage ..............22 Montagebedingungen ................22 Wärmetauscher installieren und anschließen ........23 Wärmetauscher demontieren ............... 25 Montage in explosionsgefährdeten Bereichen ........26 Betrieb .................... 27 Wartung, Reparatur und Reinigung ..........29 Wartung ....................
  • Seite 58 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Einführung Einführung Über diese Betriebsanleitung Die vorliegende Betriebsanleitung macht Sie mit der Benutzung des Rohr- bündel-Wärmetauschers der Baureihen EKM, SKM und ECM der Universal Hydraulik GmbH vertraut. Die Anleitung ermöglicht Ihnen einen schnellen Einstieg und enthält alle notwendigen Informationen zur sicheren und sach- kundigen Benutzung der Wärmetauscher.
  • Seite 59 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Einführung In dieser Betriebsanleitung werden folgende Warn- und Hinweis- symbole sowie Signalwörter verwendet: GEFAHR Warnung vor möglichen Gefahren für Leib und Leben GEFAHR Warnung vor möglichen Gefahren für Leib und Leben durch Gifteinwirkung ACHTUNG Warnung vor möglichen Sach- und Geräteschäden HINWEIS Anwendungstipps und nützliche Informationen HINWEIS...
  • Seite 60 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Einführung Gewährleistung und Haftung Grundsätzlich gelten die von der Universal Hydraulik GmbH dem Betreiber des Rohrbündel-Wärmetauschers übergebenen allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Sollten diese nicht vorliegen, sind sie beim Hersteller anzufordern. Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personen- und Sachschäden sind u.
  • Seite 61 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Normen und Vorschriften Der Rohrbündel-Wärmetauscher ist nach den derzeit gültigen Regeln der Technik gebaut und betriebssicher. Bei der Ausführung des Wärmetau- schers wurden die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderun- gen der zutreffenden Gesetze, Normen und Richtlinien angewandt. Die Sicherheit des Wärmetauschers wird, wenn erforderlich, durch die CE-Kenn- zeichnung und die Konformitätserklärung bestätigt.
  • Seite 62 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Ersatzteile müssen grundsätzlich von der Universal Hydraulik GmbH be- zogen werden. Für Schäden, die aus der Verwendung von Ersatzteilen anderer Hersteller resultieren, übernimmt die Universal Hydraulik GmbH keinerlei Haftung. Technischer Zustand Folgendes ist zu beachten: Um Gefährdungen zu vermeiden und um eine optimale Leistung zu sichern, dürfen am Wärmetauscher weder Veränderungen noch Umbau- ten vorgenommen werden.
  • Seite 63 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Sicherheitshinweise für den Betrieb Folgende Sicherheitshinweise sind beim Betrieb des Rohrbündel- Wärmetauschers einzuhalten: Bauseitig sind vom Betreiber je nach betrieblicher Anforderung Sicher- heitseinrichtungen, wie Sicherheitsventile, Wärmeschutzabdeckungen Temperaturfühler usw., vorzusehen. Der Wärmetauscher darf nur betrie- ben werden, wenn alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden und funkti- onstüchtig sind.
  • Seite 64 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Letztlich verantwortlich für einen unfallfreien Betrieb ist der Betreiber oder das von ihm autorisierte Personal, das gemäß seiner betrieblichen Aufgaben mit Wärmetauschern umzugehen hat. Um einen sicheren Umgang mit dem Rohrbündel-Wärmetauscher zu gewährleisten, ist das Personal zu Folgendem verpflichtet: Rauchen, Essen und Trinken ist im Bereich des Wärmetauschers nicht erlaubt.
  • Seite 65 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen Schmier- und Betriebsstoffe, Reinigungsmittel sowie deren Behälter dür- fen nicht als Hausmüll entsorgt werden oder in Kanalisation und Erdreich gelangen. Für die Entsorgung sind die jeweils zutreffenden Vorschriften genau zu beachten. Es sind die Bestimmungen der Sicherheitsdatenblätter für den Umgang mit den zugelassenen Reinigungsmitteln zu beachten.
  • Seite 66 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten Technische Daten Öl/Wasser-Wärmetauscher Baureihe EKM, SKM Bezeichnung Wert Betriebsdruck Mantel max 35 bar Betriebsdruck Rohre max 16 bar Betriebstemperatur min/max 5 °C/95 °C Tab. 1: Technische Daten Baureihe EKM Öl/Wasser-Wärmetauscher Baureihe ECM Bezeichnung Wert Betriebsdruck Mantel max 20 bar Betriebsdruck Rohre max 10 bar...
  • Seite 67 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten 3.3.1 Wasserhärte Die Wasserhärte gibt den Gehalt an Härtebildnern (Karbonaten und Bikar- bonaten) an. Die Härtebildner lagern sich besonders bei höheren Temperaturen an den Rohroberflächen an und führen zu einer Verminderung der Leistung des Wärmetauschers. Als kritische Temperatur gelten 63 °C. Bei sehr hartem Wasser müssen diese Ablagerungen bei der Auslegung des Wärmetau- schers berücksichtigt werden.
  • Seite 68 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten 3.3.3 Kühlwasserbeurteilung nach Inhaltsstoffen Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Beständigkeit von Kupfer- rohren gegenüber Wasserinhaltsstoffen in Nichttrinkwässern. Beurteilungskriterium Ungefähre Konzentratin [mg/l] Bewertung Bewertung Cu-DHP CuNi10Fe1Mn pH-Wert < 6 6 to 9 > 9 Chlorid to 1000 >...
  • Seite 69 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten Erläuterung zur Tabellenspalte Beurteilung: normalerweise gute Beständigkeit Korrosionsprobleme können entstehen, insbesondere wenn mehrere Faktoren mit 0 bewertet sind –: von der Verwendung ist abzuraten Bestens bewährt hat sich SF-Kupfer bei völliger Abwesenheit von im Wasser gelösten Sauer- stoff und Sulfiden 3.3.4 Kühlwasserarten/Besonderheiten...
  • Seite 70 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten 3.3.5 Fließgeschwindigkeit des Wassers Die empfohlene Mindestgeschwindigkeit des Kühlwassers liegt bei 1 m/s. Seewasser: Die maximale Kühlwassergeschwindigkeit soll 1,5 m/s nicht überschreiten. Frischwasser: Die maximale Kühlwassergeschwindigkeit bei Verwendung von Kupferroh- ren (Cu) liegt bei 2 m/s. Die maximale Geschwindigkeit des Kühlwassers bei Verwendung von Kup- fer/Nickel-Rohren (CuNi) soll 3 m/s nicht überschreiten.
  • Seite 71 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten Variante B: Der Wasserdeckel ist komplett aus Rotguss und wird mit der Zinkanode ausgestattet. Nach einer gewissen Zeit wird die Zinkanode ver- braucht (ganz oder teilweise) oder auch gar nicht. Nicht verbraucht Sie haben ein Problem mit der Material-Kombination (elektrochemische Spannungsreihe der unterschiedlichen Materialien).
  • Seite 72 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Daten 3.3.7 Filterung des Wassers Als gute Möglichkeit ferritische Partikel, Sand und biologisches Material aus dem Wärmetauscher fernzuhalten, kommt eine entsprechende Filtration mit einem Feinfilter in Frage. Wir empfehlen dringend eine Filterung des Kühlwassers vor Eintritt in den Kühler mit einer Filterfeinheit von 50 –...
  • Seite 73 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Beschreibung Technische Beschreibung Die Rohrbündel-Wärmetauscher setzen sich im Wesentlichen aus fol- genden Komponenten zusammen: Gehäuse mit je einem Einlass- und einem Auslassstutzen für das zu kühlende Medium Rohrbündel mit Aluminiumlamellen Demontierbare Deckel mit Kühlwasserein- und -auslassstutzen Anschraubwinkel für die Montage HINWEIS Spezifikationen zu Technischen Daten, wie z.
  • Seite 74 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Beschreibung Die Rohre des Rohrbündels sind fest in den Mantel eingerollt. Zwei Deckel sind kühlwasserein- und austrittsseitig mit den Flanschen am Mantel ver- schraubt. Die Abdichtung erfolgt über Flachdichtungen zwischen Mantel und Deckeln. Zusätzliche Kühlfläche wird durch Aluminiumlamellen erreicht. Die- se sind auf die Rohrbündel aus Kupfer- bzw.
  • Seite 75 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Technische Beschreibung Anschlüsse Anschlüsse am Wärmetauscher 1-Weg Typ: „O“ Abb. 3: Kühlwassereintritt Kühlwasseraustritt Austritt gekühltes Medium Eintritt zu kühlendes Medium Anschlüsse am Wärmetauscher 2-Wege Typ „T“ Abb. 4: Kühlwassereintritt Kühlwasseraustritt Ein-/Austritt zu kühlendes Medium Ein-/Austritt zu kühlendes Medium Anschlüsse am Wärmetauscher 4-Wege Typ „F“...
  • Seite 76 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Transport und Lagerung Transport und Lagerung GEFAHR Verletzungsgefahr durch unsachgemäßen Transport. Die Gesamtmasse von Wärmetauschern der Baureihen EKM, SKM und ECM kann bis zu 150 kg betragen. Aus diesem Grund darf der Transport nur mit ausreichend dimensionierten Hebezeugen und Anschlagmitteln gemäß DIN 15003 "Hebezeuge;...
  • Seite 77 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Montage/Demontage Montage/Demontage GEFAHR Verletzungsgefahr. Vor der Montage bzw. Demontage des Wärmetauschers ist die Anlage außer Betrieb zu nehmen und gegen Wiedereinschalten zu sichern. GEFAHR Austrittsgefahr von Medien und dadurch Kontaminationsgefahr. Befindet sich der Wärmetauscher in einem System mit Tank, ist vor der Montage oder Demontage des Wärmetauschers zu prüfen, ob das Tank- niveau oberhalb der Einbaulage des Wärmetauschers liegt.
  • Seite 78 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Montage/Demontage Verlegen Sie das Kühlwasseraustrittsrohr so, dass der Wärmetauscher ständig mit Kühlwasser geflutet ist. Wärmetauscher installieren und anschließen Der Wärmetauscher ist am vorgesehenen Ort fest zu installieren und die Rohranschlüsse sind ordnungsgemäß zu montieren. ACHTUNG Gefahr von Schäden am System. Beim Anschluss der Ein- und Austrittsleitungen ist die korrekte Zuordnung einzuhalten.
  • Seite 79 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Montage/Demontage Ggf. Tank ablassen Wärmetauscher ggf. mit den vorgesehenen Montagewinkeln auf einem festen Fundament oder eine andere feststehende Unterlage anschrau- Kühlwasserein- und austrittsleitung mit den zugehörigen Dichtungen an die entsprechenden Anschlussstutzen der Deckel anschließen (siehe Kap. 4.3) Die Ein- und Austrittsleitung für das zu kühlende Medium mit den zuge- hörigen Dichtungen an die Anschlussstutzen der Mantelseite anschlie- ßen (siehe Kap.
  • Seite 80 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Montage/Demontage Wärmetauscher demontieren GEFAHR Verletzungsgefahr durch unter Druck stehende Medien. Vor Demontagearbeiten am Wärmetauscher sind alle Systeme drucklos zu schalten und entsprechend den geltenden Unfallverhütungsvorschriften ab- zusichern. GEFAHR Verbrennungsgefahr an heißen Bauteilen. Beim Berühren von aufgeheizten Bauteilen (z. B. Zuführungsleitungen) des Wärmetauschers kann es zu Verbrennungen kommen.
  • Seite 81 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Montage/Demontage Montage in explosionsgefährdeten Bereichen Wärmetauscher der Reihe EKM/SKM/ECM enthalten nach RL 94/9/EG kei- ne potnetiellen Zündquellen. Dennoch ist bei der Montage in explosionsge- fährdeten Bereichen etwas zu beachten: Um eine elektrische Aufladung des Wärmetauschers zu verhindern, ist der Wärmetauscher mit der Einbauumgebung elektrisch leitfähig zu ver- binden.
  • Seite 82 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Betrieb Betrieb Der Wärmetauscher kann nach der Montage im System ohne weitere vorbe- reitende Maßnahmen in Betrieb genommen und betrieben werden. Wenn Seewasser benutze wird, empfiehlt Universal Hydraulik die Spülung des Kühlwasser-Systems mit einem Inhibitor um Korrosion zu vermeiden. Der Betreiber ist für die Wahl des Inhibitor selbst verantwortlich.
  • Seite 83 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Betrieb ist auf jeden Fall mit der Universal Hydraulik GmbH Rücksprache zu neh- men. Wärmetauscher mit Kühlmedien wie See- oder Brackwasser müssen an der Kühlwasser-Eintrittsseite mit Zinkanode ausgestattet werden. Ausgabe 07/2011 Dokument 2010/08/00002;3;1 BA EKM, SKM, SKM - deutsch Montage- und Betriebsanleitung –...
  • Seite 84 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Wartung, Reparatur und Reinigung Wartung, Reparatur und Reinigung GEFAHR Austrittsgefahr von Medien. Befindet sich der Wärmetauscher in einem System mit Tank, ist vor Repa- ratur oder Reinigung des Wärmetauschers zu prüfen, ob das Tankniveau oberhalb der Einbaulage des Wärmetauschers liegt. Ist das der Fall, muss der Tank vorher abgelassen werden.
  • Seite 85 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Wartung, Reparatur und Reinigung 8.1.2 Zinkanode austauschen Die Zinkanode wird folgendermaßen ausgetauscht: 1. Anlage ausschalten und gegen ein Wiedereinschalten sichern 2. Kühlwasserein- und austrittsleitung am Wärmetauscher absperren 3. Wärmetauscher drucklos machen und Kühlwasser ablassen 4. Zinkanode herausschrauben, Verschleiß einschätzen und ggf. austau- schen 5.
  • Seite 86 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Wartung, Reparatur und Reinigung ACHTUNG Verschmutzungsgefahr des Mediums. Erfahrungsgemäß ist eine rückstandslose Entfernung des Reinigungsmittels nicht möglich. Aus diesem Grund ist bei der Auswahl von Reinigungsmitteln darauf zu achten, dass die Verträglichkeit von Reinigungsmittel und Medium gewährleistet ist. ACHTUNG Gefahr der Zerstörung von Komponenten des Wärmetauschers.
  • Seite 87 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Wartung, Reparatur und Reinigung Für die Reinigung werden folgende Maßnahmen empfohlen: Zum Entfernen von Kalkablagerungen kann innenrohrseitig eine Mischung aus 50 % Salzsäure mit Inhibitoren und 50 % Wasser genutzt werden. Die Innenreinigung des Rohrbündels kann bei einem Ø der Rohre von >5 mm mit einer Bürste erfolgen.
  • Seite 88 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Wartung, Reparatur und Reinigung Vor jedem Wiedereinbau nach Reinigungsmaßnahmen müssen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden: Alte Flachdichtungen entfernen Dichtflächen restlos von Dichtungsrückständen säubern, dabei darauf achten, dass die Dichtflächen auf keinen Fall beschädigt werden Neue Flachdichtungen einsetzen, dabei auf korrekten Sitz achten Wenn vorhanden, O-Ringe austauschen Dokument 2010/08/00002;3;1 BA Ausgabe 07/2011...
  • Seite 89 Zuliefererdokumentation Pos.: 07.00 Entsorgung Entsorgung HINWEIS Alle Schmier- und Betriebsstoffe, Reinigungsmittel sowie deren Behälter dürfen nicht als Hausmüll entsorgt werden oder in Kanalisation und Erdreich gelangen. Für die Entsorgung dieser Stoffe und des Wärmetauschers sind die jeweils landesspezifisch gültigen Umweltschutzbestimmungen genau zu beachten.
  • Seite 90 Zuliefererdokumentation K0796/2 Siemensstraße 33 61267 Neu-Anspach Telefon: 06081 - 9418-0 Telefax: 06081 - 960220 1 Wasserqualität und Inhaltsstoffe 1.1 Wasserqualität Bei der Beurteilung der Eignung des vorhandenen Wassers für den Einsatz in Wärmetauschern sind die Wasserqualität und die Inhaltsstoffe von Bedeutung. Die Wasserqualität wird bestimmt durch die Wasserhärte und den pH-Wert des Wassers.
  • Seite 91 Zuliefererdokumentation K0796/2 Siemensstraße 33 61267 Neu-Anspach Telefon: 06081 - 9418-0 Telefax: 06081 - 960220 1.2 Inhaltsstoffe Neben der Wasserqualität spielen die weiteren Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle bei der Beurteilung von Kühlwässern. Darunter sind sowohl chemische Substanzen als auch feste Inhaltsstoffe zu verstehen. Für Kupferrohre gelten die folgenden Empfehlungen: Tabelle 3 Inhaltsstoffe: Beurteilungsmerkmal...
  • Seite 92 Zuliefererdokumentation K0796/2 Siemensstraße 33 61267 Neu-Anspach Telefon: 06081 - 9418-0 Telefax: 06081 - 960220 1.3 Typische Kühlwässer 1.3.1 Industriewässer Bei Industriewässern handelt es sich in der Regel um unaufbereitetes Wasser, das nicht als Trinkwasser geeignet ist. Da dieses Wasser unter Umständen starke chemische Verunreinigungen enthält, ist zur genauen Beurteilung eine Wasseranalyse erforderlich..
  • Seite 93 Zuliefererdokumentation MAHLE Industrialfiltration is now Filtration Group. For more information, visit industrial.filtrationgroup.com Niederdruckfilter Pi 200 Nenndruck 32/63 bar, bis Nenngröße 600 1. Kurzdarstellung Leistungsfähige Filter für moderne Hydraulikanlagen Vorgesehen zum Einbau in Rohrleitungen Servicefreundliche Handhabung Baukastensystem für optimale Filterauswahl Ausgestattet mit hocheffizienten PS Filterelementen Geringer Platzbedarf durch kompakte Bauweise Garantierte Abscheideraten gemäß...
  • Seite 94 Zuliefererdokumentation 2. Leistungskurven Komplettfilter Niederdruckfilter Pi 200 bis NG 600 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 95 Zuliefererdokumentation y = Differenzdruck  p [bar] x = Volumenstrom V [l/min] 3. Abscheidegrad-Kennlinien 4. Filterleistungsdaten gemessen nach ISO 16889 (Multipass-Test) PS Elemente mit PS vst Elemente mit max.  p 20 bar max.  p 210 bar  200 ...
  • Seite 96 Zuliefererdokumentation 6. Sinnbilder 7. Bestellnummern Bestellbeispiel für Filter: 1. Filtergehäuse 2. Filterelement V = 80 l/min und optische/elektrische Wartungsanzeige PS vst 3 Typenbezeichnung: Pi 2008-069 Typenbezeichnung: Pi 2208 PS vst 3 Bestellnummer: 77665284 Bestellnummer: 77680200 7.1 Gehäuseausführung Bypass und Bypass und Nenngröße Bestell- Typen-...
  • Seite 97 Zuliefererdokumentation 7.1 Gehäuseausführung Bypass und Bypass und Nenngröße Bestell- Typen- optischer elektrischer optischer elektrischer NG [l/min] nummer bezeichnung Bypass Anzeige Anzeige Anzeige ohne alles Anzeige 77664881 Pi 2045-060 77664873 Pi 2045-056 77664865 Pi 2045-057 77664857 Pi 2045-058 77664923 Pi 2045-068 77664931 Pi 2045-069 70576046...
  • Seite 98 Zuliefererdokumentation 7.2 Filterelemente (andere Elementausführungen auf Anfrage) max. p Nenngröße Filterfläche NG [l/min] [bar] [cm²] Bestellnummer Typenbezeichnung Filterwerkstoff 77680226 Pi 2215 PS vst 3 PS vst 3 2010 77955123 Pi 5215 PS vst 6 PS vst 6 2010 77680408 Pi 3215 PS vst 10 PS vst 10 2010 77680531...
  • Seite 99 Zuliefererdokumentation 9. Abmessungen In Einlass Out Auslass Gehäuseausführung für NG 600 Alle Abmessungen mit Ausnahme von "C" in mm. Gewicht [kg] Pi 2005 G½ 95 45 13,0 M8x10 37,5 Pi 2008 G¾ 95 45 13,0 M8x10 37,5 Pi 2011 G¾ 95 45 13,0 M8x10 37,5...
  • Seite 100 Zuliefererdokumentation 10. Einbau-, Bedienungs- und Wartungsanleitung 10.1 Einbau des Filters Beim Einbau des Filters muss darauf geachtet werden, dass die erforderliche Ausbauhöhe zum Herausnehmen des Filterelementes und des Filtergehäuses vorhanden ist. Der Filter sollte vorzugsweise mit dem Filtergehäuse nach unten eingebaut werden. Der Wartungsanzeiger muss gut sichtbar sein.
  • Seite 101 Zuliefererdokumentation MAHLE Industrialfiltration is now Filtration Group. For more information, visit industrial.filtrationgroup.com Doppelschaltfilter Pi 210/Pi 212* Nenndruck 32/63 bar, bis Nenngröße 600 * Durchströmrichtung von rechts nach links 1. Kurzdarstellung Leistungsfähige Filter für moderne Hydraulikanlagen   Baukastensystem für optimale Filterauswahl Benutzerfreundliche Einhandbedienung ...
  • Seite 102 Zuliefererdokumentation 2. Leistungskurven Komplettfilter y = Differenzdruck ∆p [bar] x = Volumenstrom V [l/min] Leistungskurven Pi 2105/Pi 2108/Pi 2111 entsprechen jeweils Pi 21205/Pi 21208/Pi 21211. Doppelschaltfilter Pi 210/Pi 212 bis NG 600 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 103 Zuliefererdokumentation y = Differenzdruck ∆p [bar] x = Volumenstrom V [l/min] 3. Abscheidegrad-Kennlinien 4. Filterleistungsdaten gemessen nach ISO 16889 (Multipass-Test) PS Elemente mit PS vst Elemente mit max. ∆p 20 bar max. ∆p 210 bar ≥ 200 PS vst ≥ 200 3 ß...
  • Seite 104 Zuliefererdokumentation 6. Sinnbilder 7. Bestellnummern Bestellbeispiel für Filter: 1. Filtergehäuse 2. Filterelement V = 80 l/m und optische/elektrische Wartungsanzeige PS vst 3 Typenbezeichnung: Pi 2108-069 Typenbezeichnung: Pi 2208 PS vst 3 Bestellnummer: 77810286 Bestellnummer: 77680200 7.1 Gehäuseausführung    ...
  • Seite 105 Zuliefererdokumentation 7.2 Filterelemente * max. ∆p Filterfläche Nenngröße Typen- NG [l/min] bezeichnung Filterwerkstoff [bar] [cm²] Bestellnummer 77680135 Pi 2105 PS 3 PS 3 77943509 Pi 5105 PS 6 PS 6 77680325 Pi 3105 PS 10 PS 10 77680440 Pi 4105 PS 25 PS 25 77680192 Pi 2205 PS vst 3...
  • Seite 106 Zuliefererdokumentation 7.2 Filterelemente * Typen- max. ∆p Nenngröße Filterfläche bezeichnung Filterwerkstoff NG [l/min] Bestellnummer [bar] [cm²] 70346506 Pi 2160 PS 3 PS 3 9398 76114318 Pi 5160 PS 6 PS 6 9398 79393380 Pi 3160 PS 10 PS 10 9398 79748047 Pi 4160 PS 25 PS 25...
  • Seite 107 Zuliefererdokumentation 9. Abmessungen In Einlass *3 Optionale Wandbefestigung für NG 150 bis 600 Out Auslass (Ausführung WB) *H Mindestausbauhöhe für Elementwechsel *4 Optionale Wandbefestigung für NG 50 bis 110 *1 Hebelsicherung und -arretierung (Ausführung WB) *2 Entlüftungsschrauben *5 Gehäuseausführung für NG 600 Alle Abmessungen mit Ausnahme von "J"...
  • Seite 108 Zuliefererdokumentation 10. Einbau-, Bedienungs- und Wartungsanleitung 10.1 Einbau des Filters 10.4 Elementwechsel Beim Einbau des Filters muss darauf geachtet werden, dass die Hinweis: Der Elementwechsel darf nur durch Personen erfolgen, erforderliche Ausbauhöhe zum Herausnehmen des Filterelemen- die mit der Funktion des Filters vertraut sind. Beim Elementwech- tes und des Filtergehäuses vorhanden ist.
  • Seite 109 Zuliefererdokumentation 11. Ersatzteilliste Bestellnummern für Ersatzteile Position Bezeichnung Bestellnummer Dichtungssatz für Gehäuse Pi 2105 - Pi 2111 Pi 21205 - Pi 21211 79761271 79761289  -  EPDM 79761297 Pi 2115 - Pi 2160 79761230 79761248 EPDM 79761255 Dichtungssatz für Wartungsanzeiger 77760309 ...
  • Seite 110 Zuliefererdokumentation MAHLE Industrialfiltration is now Filtration Group. For more information, visit industrial.filtrationgroup.com Wartungsanzeiger 1. Kurzdarstellung Filterelemente sind nur dann wirtschaftlich eingesetzt, wenn ihre wieder hineingedrückt wird (Check-Funktion). Springt der Knopf bei Schmutzaufnahmekapazität voll ausgenutzt wird. Dies gewährleis- dieser Kontrolle sofort wieder heraus, muss spätestens bei Schich- tet der Einsatz von Filtergehäusen mit Wartungsanzeigern.
  • Seite 111 Zuliefererdokumentation 2. Differenzdruckanzeiger Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 15 40* = 40 mm breit Differenzdruckanzeiger Nenn- Typen- Schalt- druck Temperatur Bestell- druck Anzeige- Kontakt- Werkstoff Werkstoff [bar] [°C] nummer [bar] art* Unterteil Oberteil zeichnung Abb. PiS 3087 77738990 opt.
  • Seite 112 Zuliefererdokumentation Differenzdruckanzeiger Nenn- Typen- Schalt- druck Temperatur Bestell- druck Anzeige- Kontakt- Werkstoff Werkstoff [bar] [°C] nummer [bar] art* Unterteil Oberteil zeichnung Abb. PiS 3093 77669898 opt. -30 - +120 PiS 3092 77669856 opt./elektr. 2 + 2a CuZn PA 6 PiS 3115 78308041 opt./elektr.
  • Seite 113 Zuliefererdokumentation 3. Staudruckanzeiger/Druckschalter Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 40* = 40 mm breit Staudruckanzeiger/Druckschalter Nenn- Typen- Schalt- druck Temperatur Bestell- druck Anzeige- Kontakt- Werkstoff Werkstoff [bar] [°C] nummer [bar] art* Unterteil Oberteil zeichnung Abb. PiS 3084 77669781 opt.
  • Seite 114 Zuliefererdokumentation 4. Unterdruck-/Druckmanometer Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 *1 = Grünfeld/*2 = Rotfeld *3 = Meßebene Unterdruck-/Druckmanometer Typen- Anzeige- Nenngröße Bestell- bereich Anschluss- [NG] zeichnung nummer [bar] gewinde Abb. Klasse Zifferblatt 76345763 R1/8 konisch Rot-/Grünfeld -1 - +0,6 Unterdruck- Trennlinie -0,25 bar 77545908 G1/8...
  • Seite 115 Zuliefererdokumentation 6. Unterdruckanzeiger/Luftfilter Abb. 14 *1 = Anzeige: Stellung des Kolbens bei Nennwert in mbar *V1 = Ausführung 1 *V2 = Ausführung 2 Unterdruckanzeiger/Luftfilter Anzeigedruck 10 % Temperatur Typen- Bestell- Aus- [°C] bezeichnung nummer Anzeigeart Abb. führung [mbar] TB 745 78309056 optisch -40 - +110...
  • Seite 116 Zuliefererdokumentation 7.3 Anbaublock für Differenzdruckanzeiger (M20x1,5) 7.4 Schutzkappe Bestell- Bestell- Bezeichnung nummer Bezeichnung nummer Anbaublock (St) 77809098 Schutzkappe für alle optischen Stau-/ Differenzdruckanzeiger, -20 °C bis +80 °C Anbaublock (1.4301), 450 bar 77698517 Beständigkeit gegen: 78285330 Dieselkraftstoff, Kaltreiniger, Sonneneinstrah- lung, Staub, Streusalz, Wasser, Zement R = Reinseite S = Schmutzseite 8.
  • Seite 117 Zuliefererdokumentation 9. Technische Daten 9.1 Kontaktart Schließer/Öffner 9.2 Kontaktart Öffner o. Schließer mit Signalunterdrückung Kontaktart 1 Kontaktart Öffner Typen PiS 3085, 3086, 3092, 3097, 3192 Typ PiS 3003 (Nachrüstsatz) Spannung max.: 250 V AC/ 200 V DC Kontaktart Schließer Schaltstrom max.: Typ PiS 3002 (Nachrüstsatz) Schaltleistung max.: 70 W...
  • Seite 118 Zuliefererdokumentation 9.5 Kontaktart Wechsler, 2 Punkt LED 9.6 Leitungsdose mit Lampeneinsatz Kontaktart 4 Typen PiS 3012, 3102, 3103, Wird an der Stelle des Würfelsteckers montiert geliefert. 3104 1. Schaltpunkt bei 75 % des Anzeigedruckes Nicht kombinierbar mit Anzeigern mit 2 Schaltpunkten. 2.
  • Seite 119 Zuliefererdokumentation 9.9 Kontaktart Analog 4-20 mA, 2 Punkt, LED, Signalunter- 9.10 Kontaktart Schließer/Öffner, 2 Punkt, LED, Signalunter- drückung drückung Kontaktart 7 Kontaktart 8 Typen PiS 3110, 3120 Typen PiS 3151, 3152, 3153 1. Schaltpunkt bei 75 % des Anzeigedruckes (Schließer) 2.
  • Seite 120 Zuliefererdokumentation 9.13 Kontaktart Öffner, 2 Punkt 9.14 Unterdruckschalter PiS 3070 Kontaktart 11 Kontaktart 1poliger Wechsler Typen PiS 3157, 3158, 3159 Elektrische Anschlüsse: AMP 6,3 DIN 43248 1. Schaltpunkt bei 75 % des Anzeigedruckes (Öffner) für Steckhülsen nach DIN 46247 2. Schaltpunkt bei 100 % des Anzeigedruckes (Öffner) Spannung max.: 230 V AC/DC Spannung max.:...
  • Seite 121 Zuliefererdokumentation 9.15 Druckschalter DSS 9.16 Druckschalter DSO Kontaktart: Schließer Kontaktart: Öffner Elektrische Anschlüsse: AMP 6,3 DIN 46248 weitere technische Daten siehe 9.17 für Steckhülsen nach DIN 46247 Schaltungsart 2-polig Spannung max.: 42 V Schaltsrom max.: Schaltleistung max.: 100 VA Schalthäufigkeit: 200/min Die Wartungsanzeiger PiS 3084, 3087, 3093, 3098, 3193 dürfen Wir weisen darauf hin, dass alle angegebenen Werte Durch-...
  • Seite 122 Zuliefererdokumentation D.0024710100 Betriebsanleitung (Original) Zahnradpumpe KF 2,5-630 Deutsch 29 • 20.05.2021 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 123 Zuliefererdokumentation Inhaltsverzeichnis Kracht GmbH Inhaltsverzeichnis 1 Allgemein ................................ 5 Zur Dokumentation .................................. 5 Herstelleradresse .................................. 5 Mitgeltende Dokumente ................................ 5 Symbolik...................................... 6 2 Sicherheit ................................ 7 Bestimmungsgemäßer Gebrauch............................ 7 Vorhersehbare Fehlanwendungen............................ 7 Personenqualifikation ................................ 7 Grundsätzliche Sicherheitshinweise .............................  8 Grundsätzliche Gefahren ................................ 9 3 Gerätebeschreibung............................ 11 Funktionsprinzip .................................. 11 Ausführungsvarianten................................ 12...
  • Seite 124 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Inhaltsverzeichnis 5 Transport und Lagerung.......................... 38 Allgemein...................................... 38 Transport....................................... 38 Lagerung....................................... 38 Lagerbedingungen.................................. 39 6 Installation ................................ 40 Sicherheitshinweise für die Installation.......................... 40 Geräuschreduzierung................................ 41 Mechanischer Einbau ................................ 42 6.3.1 Vorbereitung................................. 42 6.3.2 Zahnradpumpen mit freiem Wellenende ...................... 42 Anschlussleitungen ................................... 44 6.4.1 Allgemein .................................. 44 6.4.2 Saugleitung ................................... 44 6.4.3 Druckleitung ................................. 46 6.4.4...
  • Seite 125 Zuliefererdokumentation Inhaltsverzeichnis Kracht GmbH 9.4.11 Sichtkontrolle Füllstand Vorlageflüssigkeit.......................  57 9.4.12 Sichtkontrolle Zustand Getriebe ...........................  57 9.4.13 Sichtkontrolle Zustand Gehäuseteile ........................ 57 9.4.14 Sichtkontrolle Zustand Gleitlager .........................  57 9.4.15 Sichtkontrolle Zustand Wellenabdichtung .......................  58 9.4.16 Sichtkontrolle Zustand Vorsatzlager ........................ 58 9.4.17 Austausch Vorsatzlager ............................ 58 9.4.18 Austausch Gleitlager.............................. 58...
  • Seite 126 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Allgemein | 1 1 Allgemein 1.1 Zur Dokumentation Die vorliegende Betriebsanleitung beschreibt die Montage, den Betrieb und die Instandhal- tung des folgenden Produkts: Zahnradpumpe KF 2,5-630 Diese Betriebsanleitung ist Bestandteil des Produkts und muss in unmittelbarer Nähe des Produkts für das Personal jederzeit zugänglich aufbewahrt werden.
  • Seite 127 Zuliefererdokumentation 1 | Allgemein Kracht GmbH 1.4 Symbolik GEFAHR Kennzeichnung einer unmittelbaren Gefährdung, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge hat, wenn sie nicht vermieden wird. WARNUNG Kennzeichnung einer möglichen Gefährdung mit mittlerem Risiko, die Tod oder schwere Kör- perverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden wird. VORSICHT Kennzeichnung einer möglichen Gefährdung mit geringem Risiko, die leichte oder mittlere Körperverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden wird.
  • Seite 128 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Sicherheit | 2 2 Sicherheit 2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 1. Das Produkt ist für den Betrieb mit Flüssigkeiten vorgesehen. Ein Trockenlauf ist nicht zulässig. 2. Das Produkt darf nur vollständig gefüllt betrieben werden. 3. Die Flüssigkeit muss mit den im Produkt verwendeten Materialien verträglich sein. Dazu ist chemische Kompetenz erforderlich.
  • Seite 129 Zuliefererdokumentation 2 | Sicherheit Kracht GmbH 2.4 Grundsätzliche Sicherheitshinweise HINWEIS Grundsätzliche Sicherheitshinweise Werden diese Hinweise nicht beachtet, können Gefahren für Mensch und Gerät die Folge sein. a) Bestehende Vorschriften zur Unfallverhütung und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie inter- ne Vorschriften des Betreibers einhalten. b) Auf größtmögliche Sauberkeit achten.
  • Seite 130 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Sicherheit | 2 2.5 Grundsätzliche Gefahren GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 131 Zuliefererdokumentation 2 | Sicherheit Kracht GmbH WARNUNG Versagen drucktragender Teile durch Überlast Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile. Verletzungsgefahr durch herausspritzende Flüssigkeiten. a) Vor allen Arbeiten das System drucklos machen. b) Den Wiederaufbau des Drucks während der Arbeit sicher unterbinden. WARNUNG Versagen drucktragender Teile durch Überlast Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile.
  • Seite 132 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 3 Gerätebeschreibung 3.1 Funktionsprinzip Pumpen dieser Baureihe sind Außenzahnradpumpen, die nach dem Verdrängerprinzip arbei- ten. Sauganschluss Druckanschluss Zwei miteinander im Eingriff befindliche Zahnräder bewirken bei Drehung eine Volumenver- größerung durch Öffnen der Zahnlücken auf der Saugseite (S), sodass Medium einströmen kann und gleichzeitig auf der Druckseite (P) durch Eintauchen der Zähne in die gefüllten Zahnlücken ein entsprechendes Volumen verdrängt wird.
  • Seite 133 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH 3.2 Ausführungsvarianten Zahnradpumpe 1 Lagerdeckel 2 O-Ring 3 Gehäuse 4 Bolzenrad 5 Wellenrad 6 Lagerbuchse 7 Wellenabdichtung 8 Vorsatzlager (Dichtungsarten [} 17]) (Befestigungsart : G; X) 9 Ventil (nur Drehrichtung : B) 12 / 64 88024710100-29 Montage- und Betriebsanleitung –...
  • Seite 134 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 Zahnradpumpe mit Druckbegrenzungsventil 1 Druckbegrenzungsventil 2 Zahnradpumpe 3 Einstellschraube 4 Sechskantmutter 5 Sicherungsschraube Zahnradpumpe KF 32-80 mit Druckbegrenzungsventil (T-Ventil) 1 Druckbegrenzungsventil mit Tankanschluss 2 Zahnradpumpe 3 Einstellschraube 4 Sechskantmutter 5 Sicherungsschraube 88024710100-29 13 / 64 Montage- und Betriebsanleitung –...
  • Seite 135 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Zahnradpumpe KF 2,5-25 mit Universalventil 1 Universalventil 2 Zahnradpumpe 3 Übergangsstück 4 Druckkolben Zahnradpumpe KF 32-80 mit Universalventil 1 Universalventil 2 Zahnradpumpe 3 Druckkolben Zahnradpumpe KF 32-112 mit Universalventil U2 1 Zahnradpumpe 2 Universalventil 14 / 64 88024710100-29 Montage- und Betriebsanleitung –...
  • Seite 136 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 3.3 Typenschlüssel Bestellbeispiel /… … Erläuterung zum Typenschlüssel 1. Produktname 2. Nenngröße Baugröße 1: 2,5; 4; 5; 6; 8; 10; 12; 16; 20; 25 Baugröße 2: 32; 40; 50; 63; 80 Baugröße 3: 100,112; 125; 150; 180; 200 Baugröße 4: 250;...
  • Seite 137 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Erläuterung zum Typenschlüssel Radialwellendichtring EPDM (R02-R) ohne Wellenabdichtung O-Ring (nicht mineralölbeständig) Radialwellendichtring FKM (BABSL) Radialwellendichtring FKM O-Ring FKM (Tieftemperatur) (KF (BAUMX7) 100-112) Gleitringdichtung mit FKM-Neben- Doppel-Radialwellendichtring NBR dichtungen (L4) (BABSL) AQ2VFF 6. Sondernummer Sondernummern [} 19] 7.
  • Seite 138 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 3.5 Dichtungsarten Radialwellendichtring mit Vorsatzlager Radialwellendichtring Dichtungsart : 1; 2; 3; 9; 18; 31; 37 Dichtungsart : 1; 2; 3; 9; 18; 23; 31 Doppel-Radialwellendichtring Doppel-Radialwellendichtring Anschlussbohrung G1/8 (für Vakuumbetrieb) Anschlussbohrung G1/8 (für Flüssigkeitsvorlage) (für Flüssigkeitsvorlage) Dichtungsart : 4;...
  • Seite 139 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Dreifach-Radialwellendichtring (für Vakuumbetrieb + für Normalbetrieb) Anschlussbohrung G1/8 (für Flüssigkeitsvorlage) Dichtungsart : 7 Sondernummer : 322 (KF 100-112) Gleitringdichtung Gleitringdichtung mit Flüssigkeitsvorlage Dichtungsart : 5; 6; 33; 34; 35; 40 KF 2,5-25 : Anschlussbohrung G1/8 (für Flüssigkeitsvorlage) KF 32-80 : Anschlussbohrung G1/4 (für Flüssigkeitsvorlage)
  • Seite 140 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 ohne Wellenabdichtung (Leckölabführung durch den Wellenab- dichtungsraum) Dichtungsart : 30; 36 3.6 Sondernummern Sondernummer Beschreibung Wellenende zylindrisch - mit Zentrierbohrung DIN 332-2 Typ D Wellenende zylindrisch - mit Zentrierbohrung DIN 332-2 Typ D Doppel-Radialwellendichtring für Vakuumbetrieb Für Kompressoranwendungen O-Ring: CR Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei)
  • Seite 141 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Sondernummer Beschreibung Ventil wird anders herum durchflossen Gleitringdichtung und vorgesetztem Radialwellendichtring Radialwellendichtring für Vakuumbetrieb + Sondernummer 197 Geräuschoptimierte Ausführung für lufthaltige Öle Sondernummer 182 KF 100-150 Gleitringdichtung : AX 15 S-015 Q2Q2V1G3G1 (5) KF 100-150 Gleitringdichtung : L4BD015DINA10Q20VFF-B4CC (40) KF 100-112 Gleitringdichtung : AX 15 SL025 Q2Q2V1G3G1 (5) Für Kompressoranwendungen...
  • Seite 142 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 Sondernummer Beschreibung Edelstahl-Typenschild und Nieten Innerer Radialwellendichtring Turcon Roto Variseal =10 bar bei 700 1/min) Äußerer Radialwellendichtring BABSL Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) Hennecke – Typenschild Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) Hennecke – Typenschild + Sondernummer 197 ohne Wellenabdichtung ohne Spülung Deckel mit Absaugbohrung Kombination aus Sondernummer 74 + 197...
  • Seite 143 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Sondernummer Beschreibung Wellenende mit Zahnwellenprofil + Sondernummer 197 ohne Wellenabdichtung O-Ring CR Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) Mehrschichtgleilager bleifrei + Sondernummer 197 Sondernummer 297 Ohne kundenspezifisches Typenschild Kombination aus Sondernummer 158 + 197 Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) + Sondernummer 158 Für Kompressoranwendungen Kunststoffgleitlager (buntmetallfrei) Sonderwellenende...
  • Seite 144 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 Sondernummer Beschreibung Zusätzlicher Adapterflansch Wellenende zylindrisch - mit Zentrierbohrung DIN 332-2 Typ D ohne Wellenabdichtung + Sondernummer 197 Mit angegebener Vorzugsdrehrichtung Zahnradpumpe mit polierten Lagerstellen Gehäusewerkstoff: EN-GJS-400-15 (GGG-40) Sicherungsring am Wellenende Wellenende mit Zahnwellenprofil Wellenende mit Zapfen M25x1,5 + Sondernummer 197 Für Kompressoranwendungen O-Ring FKM...
  • Seite 145 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH Sondernummer Beschreibung ohne Wellenabdichtung Wellenende mit Düse + Sondernummer 197 B-Deckel + Sondernummer 197 Angabe der Vorzugsdrehrichtung Sonderlackierung Kombination aus Sondernummer 401 + 232 Wellenende mit Zahnwellenprofil Mit SAE D 2-Loch-Flansch Wellenende mit Zahnwellenprofil + Sondernummer 197 Gehäuse mit verschraubbarer Nachschmieröffnung und Schmierölbohrung...
  • Seite 146 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 Sondernummer Beschreibung Universalventil + Sondernummer 197 Vorzugsdrehrichtung rechts Sondernummer 511 Vorzugsdrehrichtung links Sondernummer 511 Wellenende mit eingeklebter Düse Sondernummer 391 Gewindebohrungen M6 / 15 mm tief im Gehäuse (für Heizung) Mit SAE B 2-Loch-Flansch Wellenende mit Zahnwellenprofil Kombination aus Sondernummer 255 + 391 Radialwellendichtring für Vakuumbetrieb...
  • Seite 147 Zuliefererdokumentation 3 | Gerätebeschreibung Kracht GmbH 3.7 Wellenenden Nenngröße Sondernummer KF 2,5-25 156/206/437 KF 32-80 156/206 22,5 KF 100-200 KF 125-200 KF 100-112 KF 100-150 Dichtungs- nummer: 31 KF 250-630 KF 400-630 KF 250-315 26 / 64 88024710100-29 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 148 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Gerätebeschreibung | 3 Nenngröße Sondernum- Profil Diametrale Zähne- Teilung (DP) zahl KF 32 31,75 82,17 SAE A 15,26 16 401/464/475 KF 32-80 41,2 /526/515 101,6 KF 32-50 442/492 KF 63-80 316/318/477 444/505/485 KF 63-150 41,15 101,6 33,3 SAE B 16/32 21,81...
  • Seite 149 Zuliefererdokumentation 4 | Technische Daten Kracht GmbH 4 Technische Daten 4.1 Allgemein Allgemeine Angaben KF 2,5-12 Whitworth-Rohrgewinde G 3/4 KF 2,5-12.../158 Flanschanschluss SAE 3/4" KF 16-25 Whitworth-Rohrgewinde G 1 KF 16-25.../158 Flanschanschluss SAE 1" KF 32-80 Flanschanschluss SAE 1 1/2" KF 32-80 Tankanschluss SAE 1 1/2"...
  • Seite 150 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Technische Daten | 4 Allgemeine Angaben Nenngröße [} 30] + Zordnung Viskosität - Dreh- Drehzahl zahl [} 31] Betriebsdruck Zulässige Drücke [} 32] Viskosität ν Zuordnung Differenzdruck - Viskosität [} 33] ν Rücksprache mit dem Hersteller halten Medientemperatur ϑ Zulässige Temperaturen [} 34] Umgebungstemperatur ϑ...
  • Seite 151 Zuliefererdokumentation 4 | Technische Daten Kracht GmbH 4.2 Nenngröße Nenngröße Geometri- Drehzahl n Zulässige Ra- Schall- Massenträg- sches Förder- dialkraft druckpegel heitsmoment volumen x 10 [dBA] [1/min] [1/min] radial [cm³/U] J [kg m²] (n =1500 1/ min] 2,55 14,0 4,03 15,9 5,05 17,8 6,38...
  • Seite 152 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Technische Daten | 4 4.3 Zordnung Viskosität - Drehzahl Kinematische Viskosität ν [mm²/s] Empfohlene Drehzahl n [1/min] 3600 2900 2300 1800 1000 1200 2000 3000 6000 10000 20000 TIPP Die Drehzahl so wählen, dass eine vollständige Füllung der Pumpe gewährleistet ist. Dieses ist gegeben, wenn der zulässige Druck p an der Saugseite nicht unterschritten wird.
  • Seite 153 Zuliefererdokumentation 4 | Technische Daten Kracht GmbH 4.4 Zulässige Drücke 4.4.1 Betriebsdruck Saug- und Druckseite Dichtungs- Sonder- Betriebsdruck nummer Saugseite Druckseite [bar abs.] [bar rel.] [bar rel.] [bar rel.] e min e max (Zulässiger (Druckspit- Dauerdruck ) zen ) Max. Betriebs- druck Saugseite für Dichtungsart 1,2,7 und 19...
  • Seite 154 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Technische Daten | 4 4.4.2 Max. Betriebsdruck Saugseite für Dichtungsart 1,2,7 und 19 [bar] e max KF 2,5-63 KF 80 KF 100-180 KF 200 KF 250-315 KF 400-630 Drehzahl n [1/min] ≤ 750 ≤ 1000 ≤ 1500 ≤...
  • Seite 155 Zuliefererdokumentation 4 | Technische Daten Kracht GmbH 4.6 Zulässige Temperaturen Dichtungswerkstoff Medientemperatur ϑ ϑ [°C] ϑ [°C] m min m max EPDM FEP mit FKM-Kern FFKM / FEP mit FKM-Kern HNBR PTFE / FEP mit FKM-Kern FKM (Tieftemperatur ) Dichtungswerkstoff Umgebungstemperatur ϑ...
  • Seite 156 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Technische Daten | 4 4.7 Werkstoffangaben Dich- Werkstoffe tungsart Wellenab- O-Ring Gehäuse/ Getriebe Lagerung dichtung Lagerdeckel FEP mit FKM- PTFE Kern Mehrschicht- gleitlager blei- FEP mit FKM- PTFE haltig (Standard) Kern DU , P10 C2S2V1G3G1 (Stahl , CuSn , (KF 2,5-200 ) PTFE , Pb ) B10SV1G3G1...
  • Seite 157 Zuliefererdokumentation 4 | Technische Daten Kracht GmbH 4.7.1 Kompressoranwendung Dich- Werkstoffe tungsart Wellenabdich- O-Ring Gehäuse/ Getriebe Lagerung tung Lagerdeckel So.-Nr. 156: So.-Nr. 206: Q2Q2K1G3 HNBR EN-GJL-250 So.-Nr. 437: Kunststoffgleit- (GG-25) Einsatzstahl lager buntme- - - - tallfrei So.-Nr. 375: (Stahl 1.7139 ) Q3AVFE EN-GJS-400-15 Iglidur®...
  • Seite 158 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Technische Daten | 4 4.8 Gewicht Nenngröße Zahnradpumpe [kg] Zusatzgewicht Winkelfuß mit Lager- mit D- mit T- mit Univer- mit Univer- deckel Ventil Ventil salventil salventil U2 [kg] 12,4 27,5 15,5 11,2 14,3 29,5 17,5 16,0 18,7 21,6 22,2 26,5...
  • Seite 159 Zuliefererdokumentation 5 | Transport und Lagerung Kracht GmbH 5 Transport und Lagerung 5.1 Allgemein a) Das Produkt nach Erhalt der Lieferung auf Transportschäden überprüfen. b) Wird ein Transportschaden festgestellt, muss dieser unverzüglich dem Hersteller und dem Transportunternehmen mitgeteilt werden. Das Produkt muss dann ausgetauscht oder repariert werden.
  • Seite 160 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Transport und Lagerung | 5 Unterhalb der zulässigen Umgebungstemperatur ϑ verlieren Elastomer-Dichtungen ihre Elastizität und mechanische Belastbarkeit, da die Glasübergangstemperatur unterschritten wird. Dieser Vorgang ist reversibel. Eine Krafteinwirkung auf das Produkt ist bei Lagerung un- terhalb der zulässigen Umgebungstemperatur ϑ zu vermeiden.
  • Seite 161 Zuliefererdokumentation 6 | Installation Kracht GmbH 6 Installation 6.1 Sicherheitshinweise für die Installation GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 162 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Installation | 6 WARNUNG Versagen drucktragender Teile durch Überlast Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile. Verletzungsgefahr durch herausspritzende Flüssigkeit. a) Vor allen Arbeiten das Produkt und alle Anschlussleitungen drucklos machen. b) Den Wiederaufbau des Drucks während der Arbeiten sicher unterbinden. WARNUNG Versagen drucktragender Teile durch Überlast Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile.
  • Seite 163 Zuliefererdokumentation 6 | Installation Kracht GmbH 6.3 Mechanischer Einbau 6.3.1 Vorbereitung a) Das Produkt auf Transportschäden und Verunreinigungen überprüfen. b) Das Produkt auf Leichtgängigkeit prüfen. c) Vorhandene Konservierungsmittel entfernen. ð Nur Reinigungsmittel verwenden, die mit den verwendeten Werkstoffen verträglich sind. ð...
  • Seite 164 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Installation | 6 VORSICHT Heiße Oberflächen Verbrennungen der Haut bei Berührung. a) Bei Temperaturen ≥ 48°C Schutzhandschuhe tragen. Anziehdrehmoment [Nm] Gewindegröße Gegengewinde Alu- minium Gegengewinde Guss- eisen / Stahl Schrauben/Muttern mit min. Festigkeitsklasse 8.8/8 TIPP a) Die zulässigen Verlagerungswerte der Kupplung einhalten. b) Ein Verspannen des Produkts ausschließen.
  • Seite 165 Zuliefererdokumentation 6 | Installation Kracht GmbH 6.4 Anschlussleitungen 6.4.1 Allgemein WARNUNG Versagen drucktragender Teile durch Überlast Verletzungsgefahr durch umherfliegende Teile. Verletzungsgefahr durch herausspritzende Flüssigkeiten. a) Nur Anschlüsse und Leitungen verwenden, die für den zu erwartenden Druckbereich zu- gelassen sind. b) Ein Überschreiten der zulässigen Drücke sicher verhindern, z.B. durch den Einsatz von Druckbegrenzungsventilen oder Berstscheiben.
  • Seite 166 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Installation | 6 – Bei der Verwendung von Schlauchleitungen auf eine ausreichende Stabilität der Schläuche achten, sodass sie durch die Saugwirkung nicht eingeschnürt werden. – Die empfohlene Strömungsgeschwindigkeit in der Saugleitung beachten (max. 1,5 m/ Saugleitung bei Vakuumbetrieb Soll aus einem unter Vakuum stehenden Behälter angesaugt wer- den, so ist die Pumpe ca.
  • Seite 167 Zuliefererdokumentation 6 | Installation Kracht GmbH 6.4.3 Druckleitung Bei der Konzipierung der Leitung folgende Punkte beachten: – Die Nennweite der Druckleitung so wählen, dass die maximal zulässigen Drücke nicht überschritten werden. – Bei Bedarf eine Entlüftungsdüse zur Vermeidung von Ansaugproblemen vorsehen. 6.4.4 Tankleitung T-Ventil Die Nennweite der Tankleitung so festlegen, dass die gesamte Fördermenge mit geringem Druck/drucklos abgeführt werden kann.
  • Seite 168 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Inbetriebnahme | 7 7 Inbetriebnahme 7.1 Sicherheitshinweise für die Inbetriebnahme GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 169 Zuliefererdokumentation 7 | Inbetriebnahme Kracht GmbH 7.3 Befüllung Quenchraum 1 Quenchraum 2 Behälter für Vorlageflüssigkeit a) Bei Ausführungen mit Flüssigkeitsvorlage den Quenchraum mit einer geeigneten Vor- lageflüssigkeit befüllen. ð Die Befüllung erfolgt durch den dafür vorgesehenen Behälter. ð So viel Flüssigkeit einfüllen, dass der Quenchraum ganz und der Behälter zur Hälfte befüllt ist.
  • Seite 170 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Inbetriebnahme | 7 7.4 Einstellung Druckventil Die Ventile sind werksseitig auf den Nenndruck der jeweiligen Druckstufe eingestellt. Davon abweichende Einstelldrücke sind auf dem Typenschild angegeben. - Ansprechdruck niedriger 1 Sechskantmutter + Ansprechdruck höher 2 Einstellschraube a) Sechskantmutter lösen. b) Ansprechdruck mit Einstellschraube einstellen.
  • Seite 171 Zuliefererdokumentation 7 | Inbetriebnahme Kracht GmbH Direkt angebaute Druckbegrenzungsventile der Baureihe T dienen zur Absicherung der Zahnradpumpe. Das Ventil kann auch zur Druckregelung der Zahnradpumpe eingesetzt wer- den, womit eine konstante Einstellung des Systemdrucks ermöglicht wird. HINWEIS Überhitzung der Zahnradpumpe Ein direkter Rücklauf in die Saugleitung kann zur überhöhten Temperaturen an der Zahnrad- pumpe führen.
  • Seite 172 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Demontage | 8 8 Demontage 8.1 Sicherheitshinweise für die Demontage GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 173 Zuliefererdokumentation 8 | Demontage Kracht GmbH ACHTUNG! Blockieren des Produkts durch aushärtendes Medium Aushärtendes Medium kann das Produkt mechanisch blockieren und unbrauchbar machen. a) Nach dem Betrieb mit aushärtendem Medium das Produkt unverzüglich reinigen. 8.2 Demontage a) Das System drucklos und spannungslos machen b) Vorhandene Absperrelemente vor und hinter dem Produkt schließen c) Vorhandene Ablasselemente öffnen und Anschlussleitungen lösen.
  • Seite 174 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Wartung | 9 9 Wartung 9.1 Sicherheitshinweise für die Wartung GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 175 Zuliefererdokumentation 9 | Wartung Kracht GmbH 9.2 Wartungsarbeiten TIPP Kontrolle und Dokumentation der Betriebsdaten Regelmäßige Kontrolle und Dokumentation aller Betriebsdaten trägt dazu bei, Störungen frühzeitig zu erkennen. – Die Wartungsarbeiten gemäß Vorgabe durchführen. – Defekte bzw. verschlissene Bauteile austauschen. – Bei Bedarf Ersatzteillisten und Zusammenbauzeichnungen beim Hersteller anfordern.
  • Seite 176 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Wartung | 9 9.4 Wartungstabelle Wartungstabelle Weiterführende Informationen 9.4.1 Kontrolle Förderstrom 9.4.2 Kontrolle Betriebsdruck 9.4.3 Kontrolle Medientemperatur 9.4.5 Kontrolle Funktion Anbauventil 9.4.6 Kontrolle Potenzialausgleich 9.4.7 Kontrolle Zustand Betriebsflüssig- keit 9.4.8 Hörkontrolle Ungewöhnliche Ge- räusche 9.4.9 Reinigung 9.4.10 Sichtkontrolle Leckage 9.4.11 Sichtkontrolle Füllstand Vorlageflüs-...
  • Seite 177 Zuliefererdokumentation 9 | Wartung Kracht GmbH 9.4.1 Kontrolle Förderstrom Der Förderstrom wird über die Durchfluss-Volumenzähler gemessen. Die Werte zeigt der Einbau-Controller in der elektrischen Steuerung an. – Bei fehlendem Förderstrom müssen die Einzelkomponenten des Produkts überprüft werden. – Die produktspezifischen Datenblätter/Betriebsanleitungen sind zu beachten. 9.4.2 Kontrolle Betriebsdruck Der Betriebsdruck wird über die Manometer angezeigt.
  • Seite 178 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Wartung | 9 – Bei ungewöhnlichen Geräuschen müssen die Einzelkomponenten des Produkts und Leitungsbefestigungen untersucht werden und das Betriebsmedium auf Schaumbil- dung überprüft werden. – Die produktspezifischen Datenblätter/Betriebsanleitungen sind zu beachten. 9.4.9 Reinigung Staubablagerungen und Schmutz mit einem feuchten, sauberen Lappen entfernen. 9.4.10 Sichtkontrolle Leckage Hierbei ist auf eine Leckage von Anschlussverbindungen zu achten.
  • Seite 179 Zuliefererdokumentation 9 | Wartung Kracht GmbH Wellen- und Bolzenrad stützen sich unter Belastung saugseitig in den Lagern ab, so dass dort der Verschleiß zuerst erkennbar ist. 9.4.15 Sichtkontrolle Zustand Wellenabdichtung Hierbei auf Leckagemengen und unzulässige Temperaturerhöhungen achten. – Geringe Leckagemengen sind für die Funktion der Dichtung unerlässlich. –...
  • Seite 180 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Instandsetzung | 10 10 Instandsetzung 10.1 Sicherheitshinweise für die Instandsetzung GEFAHR Gefährliche Flüssigkeiten Lebensgefahr beim Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten. a) Sicherheitsdatenblätter und Vorschriften zur Handhabung gefährlicher Flüssigkeiten be- achten. b) Gefährliche Flüssigkeiten so auffangen und entsorgen, dass keine Gefährdung für Perso- nen oder Umwelt entsteht.
  • Seite 181 Zuliefererdokumentation 10 | Instandsetzung Kracht GmbH 10.2 Allgemein Die Instandsetzung umfasst: 1. Fehlersuche Das Feststellen eines Schadens, Ermittlung und Lokalisierung der Schadensursache. 2. Schadensbehebung Die Behebung der primären Ursachen und Austausch oder Reparatur defekter Kompo- nenten. Die Reparatur erfolgt im Allgemeinen durch den Hersteller. Reparatur durch den Hersteller Vor Rücksendung des Produkts das Rücksendeformular ausfüllen.
  • Seite 182 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Instandsetzung | 10 10.3 Störungstabelle Störung Mögliche Ursachen Mögliche Maßnahmen Erhöhtes Geräusch Konzipierung Saugleitung über- prüfen Zu hoher Unterdruck (Minder- füllung der Pumpe) Geräuschoptimierte Pumpe ver- wenden Saugleitung verstopft Saugleitung reinigen Kavitation der Pumpe Saugfilter reinigen oder größe- Saugfilter verstopft oder zu ren Filter verwenden klein dimensioniert...
  • Seite 183 Zuliefererdokumentation 10 | Instandsetzung Kracht GmbH Pumpe saugt nicht an Die Pumpe und die Saugleitung Trockenlauf mit Medium befüllen Mindestfüllstand im Vorratsbe- Medium nachfüllen hälter unterschritten Falsche Drehrichtung Drehrichtung korrigieren Gedrosseltes/geschlossenes Ab- Absperrelement öffnen sperrelement in der Saugleitung Saugleitung verstopft Saugleitung reinigen Anfahrdruck reduzieren Die in der Saugleitung befindli-...
  • Seite 184 Zuliefererdokumentation Kracht GmbH Instandsetzung | 10 Überhöhte Betriebstemperatur Kühlung und Wärmeableitung Kühlleistung erhöhen ungenügend Zu kleiner Ölvorrat im System Behälterauslegung überprüfen Überschüssige Flüssigkeit wird über Druckbegrenzungsventil Pumpenauslegung überprüfen unter Belastung in den Vorrats- behälter gefördert Unzulässige Pumpenerwärmung Kein Ansprechen eines Druckbe- Ventilöffnungsdruck erhöhen grenzungsventils Zu hoher Druck in Verbindung...
  • Seite 185 Zuliefererdokumentation 10 | Instandsetzung Kracht GmbH Kupplung Ausrichtung der Kupplung Kor- Ausrichtfehler rigieren und Kupplungshälften sichern Kupplungsverschleiß Betriebsdaten überprüfen Zahnkranz überlastet Härteren Zahnkranz einsetzen Zahnkranzverschleiß Drehmo- Wartungsintervalle anpassen Nockenbruch mentübertragung durch Metall- Kupplung austauschen kontakt Ausrichtung der Kupplung Kor- rigieren und Kupplungshälften Ausrichtfehler sichern Vorzeitiger Zahnkranz-...
  • Seite 186 Zuliefererdokumentation Temperatur Bimetallthermometer Für industrielle Anwendungen Typen A52, R52 WIKA Datenblatt TM 52.01 weitere Zulassungen siehe Seite 6 Anwendungen Vielseitiger Einsatz im Maschinen-, Behälter-, ■ Rohrleitungs- und Apparatebau Heizungstechnik ■ Leistungsmerkmale Anzeigebereiche von -30 ... +500 °C ■ Große Auswahl an Nenngrößen von 25 ... 160 mm ■...
  • Seite 187 Zuliefererdokumentation Technische Daten Zifferblatt Messelement Bimetallwendel Aluminium, weiß, Skalierung schwarz Zeiger Nenngröße in mm 25, 33, 40, 50, 63, 80, 100, 160 NG 25, 33, 40: Aluminium, schwarz NG 50, 63, 80, 100, 160: Aluminium, schwarz, Verstellzeiger Anschlussbauformen Sichtscheibe S Standard (Gewindeanschluss, fest) Instrumentenflachglas 1 Anschluss glatt (ohne Gewinde) NG 33: Polycarbonat...
  • Seite 188 Zuliefererdokumentation Anzeige-, Messbereiche , Fehlergrenzen (EN 13190) Skaleneinteilung nach WIKA-Werksnorm Anzeigebereich in °C Messbereich in °C Skalenteilungswert in °C Fehlergrenze ±°C bis NG 63 ab NG 80 bis NG 50 ab NG 63 -30 ... +50 -20 ... +40 -20 ... +60 -10 ...
  • Seite 189 Zuliefererdokumentation Bauform 1, Anschluss glatt (ohne Gewinde) Standard-Einbaulänge I = 45, 63, 100, 140, 160, 200, 240, 290 mm Nenngröße Maße in mm Ø d 25, 33 40, 50 Legende: Ø d Bunddurchmesser aktive Länge 63, 80, 100, 160 6 oder 8 Ø...
  • Seite 190 Zuliefererdokumentation Abmessungen in mm Anschlusslage rückseitig Anschlusslage rückseitig mit Distanzstück Anschlusslage unten (bis 250 °C) (ab 300 °C oder auf Anfrage) Abmessungen in mm Gewicht in kg Ø D 0,035 0,040 0,050 0,060 0,160 0,200 0,220 0,200 0,240 0,270 0,250 0,290 0,330 42,5...
  • Seite 191 Zuliefererdokumentation Zulassungen Logo Beschreibung Land GOST (Option) Russland Metrologie, Messtechnik KazInMetr (Option) Kasachstan Metrologie, Messtechnik MTSCHS (Option) Kasachstan Genehmigung zur Inbetriebnahme BelGIM (Option) Weißrussland Metrologie, Messtechnik UkrSEPRO (Option) Ukraine Metrologie, Messtechnik Uzstandard (Option) Usbekistan Metrologie, Messtechnik CRN (Option) Kanada Sicherheit (z. B. elektr. Sicherheit, Überdruck, ...) Zertifikate/Zeugnisse (Option) 2.2-Werkszeugnis Zulassungen und Zertifikate siehe Internetseite...
  • Seite 192 Zuliefererdokumentation Druck Rohrfedermanometer, Kupferlegierung CrNi-Stahl-Gehäuse, Flüssigkeitsfüllung, NG 50, 63 und 100 Typ 213.53 WIKA Datenblatt PM 02.12 weitere Zulassungen siehe Seite 3 Anwendungen Für Messstellen mit hohen dynamischen Druckbelastun- ■ gen und Vibrationen Für gasförmige und flüssige, nicht hochviskose und nicht ■...
  • Seite 193 Zuliefererdokumentation Technische Daten Zifferblatt NG 50, 63: Kunststoff ABS, weiß, mit Anschlagstift NG 100: Aluminium, weiß, Skalierung schwarz Ausführung EN 837-1 Zeiger NG 50, 63: Kunststoff, schwarz Nenngröße in mm 50, 63, 100 NG 100: Aluminium, schwarz Gehäuse Genauigkeitsklasse CrNi-Stahl, blank NG 50, 63: 1,6 Dichtung zu Prozessanschluss mit O-Ring NG 100:...
  • Seite 194 Zuliefererdokumentation Zulassungen Logo Beschreibung Land EU-Konformitätserklärung Europäische Union Druckgeräterichtlinie PS > 200 bar, Modul A, druckhaltendes Ausrüstungsteil GOST (Option) Russland Metrologie, Messtechnik KazInMetr (Option) Kasachstan Metrologie, Messtechnik MTSCHS (Option) Kasachstan Genehmigung zur Inbetriebnahme BelGIM (Option) Weißrussland Metrologie, Messtechnik UkrSEPRO (Option) Ukraine Metrologie, Messtechnik Uzstandard (Option)
  • Seite 195 Zuliefererdokumentation Abmessungen in mm Standardausführung Anschluss radial unten NG 50, 63, Anschluss rückseitig zentrisch NG 100, Anschluss rückseitig exzentrisch unten Maße in mm Gewicht in kg b ±0,5 ±0,5 h ±1 G ¼ B 0,15 G ¼ B 0,21 15,5 81,5 G ½...
  • Seite 196 Zuliefererdokumentation Bedienungsanleitung Strömungswächter SI5000 SI5001 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 197 Zuliefererdokumentation Inhalt 1 Sicherheitshinweise ���������������������������������������������������������������������� 3 2 Bestimmungsgemäße Verwendung���������������������������������������������� 4 2�1 Einsatzbereich �������������������������������������������������������������������������� 4 2�2 Funktionsweise Strömungsüberwachung ���������������������������������� 4 3 Montage���������������������������������������������������������������������������������������� 5 3�1 Montageort �������������������������������������������������������������������������������� 5 3�2 Störeinflüsse im Leitungssystem ����������������������������������������������� 6 3�3 Montagevorgang������������������������������������������������������������������������ 6 4 Elektrischer Anschluss������������������������������������������������������������������ 7 5 Bedien- und Anzeigeelemente������������������������������������������������������ 7 6 Inbetriebnahme und Einstellungen für Wasser �����������������������������...
  • Seite 198 Zuliefererdokumentation Vorbemerkung • Eine Handlungsanweisung wird durch „►” gekennzeichnet: Beispiel: ► Prüfen, ob das Gerät sicher funktioniert� • Eine Reaktion auf die Handlung wird durch „>” gekennzeichnet: Beispiel: > LED 9 leuchtet� 1 Sicherheitshinweise • Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung� Ver- gewissern Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen eignet�...
  • Seite 199 Zuliefererdokumentation 2 Bestimmungsgemäße Verwendung 2.1 Einsatzbereich Das Gerät überwacht die Strömung in flüssigen und gasförmigen Medien� 2.2 Funktionsweise Strömungsüberwachung • Das Gerät erfasst nach dem kalorimetrischen Messprinzip die Strömungs- geschwindigkeit und schaltet den Ausgang: - Ausgang geschlossen, wenn das Medium strömt / Ausgang offen, wenn kein Medium strömt�...
  • Seite 200 Zuliefererdokumentation 3 Montage Durch Prozessadapter ist das Gerät adaptierbar an unterschiedliche Prozess- anschlüsse� • Adapter sind gesondert als Zubehör zu bestellen� Korrekter Sitz des Geräts und Dichtigkeit des Anschlusses sind nur mit ifm- Adaptern gewährleistet� • Für kleine Durchflussmengen sind ifm-Adapterblöcke lieferbar� 3.1 Montageort Generell •...
  • Seite 201 Zuliefererdokumentation 3.2 Störeinflüsse im Leitungssystem Einbauten in der Rohrleitung, Krümmungen, Ventile, Reduzierungen u� ä� führen zu Verwirbelungen des Mediums� Dies beeinträchtigt die Funktion des Geräts� Empfehlung: Abstände einhalten zwischen Sensor und Störeinflüssen: 5...10 x D 3...5 x D Flow High Flow High 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9...
  • Seite 202 Zuliefererdokumentation 4 Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden� Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen� Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV� ► Anlage spannungsfrei schalten� ► Gerät folgendermaßen anschließen: 3 BU 3 BU A: SI5000 (p-schaltend);...
  • Seite 203 Zuliefererdokumentation 6 Inbetriebnahme und Einstellungen für Wasser (Für andere Medien als Wasser → 7�1: Low Flow-Abgleich)� ► Versorgungsspannung einschalten� > Alle LEDs leuchten auf und verlöschen wieder schrittweise� Während dieser Zeit ist der Ausgang geschlossen (wenn der Ausgang als Schließer konfiguriert ist)�...
  • Seite 204 Zuliefererdokumentation 6.2 High Flow-Abgleich (optional) Das Gerät legt die vorhandene Strömung als Normalströmung fest und passt die Displaydarstellung an (alle LEDs außer der Schaltpunkt-LED leuchten grün)� ► Normalströmung in der Anlage fließen lassen� ► Taste drücken und festhalten� > LED 9 leuchtet, nach ca� 5 s blinkt sie� ►...
  • Seite 205 Zuliefererdokumentation 7.3 Werkseinstellung wieder herstellen (Reset) ► Taste mindestens 15 s lang drücken� > LED 9 leuchtet, nach ca� 5 s blinkt sie� > Nach ca� 15 s blinken LEDs 0���9 orange� ► Taste loslassen� Alle Einstellungen werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt: - Arbeitsbereich: 5 ���100 cm/s für Wasser - Schaltpunkt: LED 7 - Ausgangsfunktion: Schließer...
  • Seite 206 Zuliefererdokumentation 9 Betrieb Nach jedem Einschalten der Versorgungsspannung leuchten alle LEDs auf und verlöschen wieder schrittweise (während dieser Zeit ist der Ausgang geschlossen, wenn der Ausgang als Schließer konfiguriert ist)� Danach ist das Gerät betriebs- bereit� Bei Ausfall oder Unterbrechung der Betriebsspannung bleiben alle Einstellungen erhalten�...
  • Seite 207 Zuliefererdokumentation 11 Maßzeichnung 1: LED-Balkenanzeige 2: Einstelltaste 3: Anzugsdrehmoment 25 Nm 12 Technische Daten Einsatzbereich �������������������������������������������������������������������Flüssige und gasförmige Medien Betriebsspannung [V] ���������������������������������������������������������������������������������������19 ��� 36 DC Strombelastbarkeit [mA] �������������������������������������������������� 250; Kurzschlussschutz, getaktet; verpolungssicher / überlastfest Spannungsabfall [V] ������������������������������������������������������������������������������������������������������< 2,5 Stromaufnahme [mA] �����������������������������������������������������������������������������������������������������< 60 Bereitschaftsverzögerungszeit [s]������������������������������������������������������...
  • Seite 208 Zuliefererdokumentation Flüssige Medien Mediumtemperatur [°C] ..................-25 ... +80 Einstellbereich [cm/s]....................3 ... 300 Größte Empfindlichkeit [cm/s] ..................3...100 Temperaturgradient [K/min] ....................300 Gasförmige Medien Mediumtemperatur [°C] ..................-25 ... +80 Einstellbereich [cm/s]..................200 ... 3000 Größte Empfindlichkeit [cm/s]................200 ... 800 Schaltpunktgenauigkeit [cm/s] ................± 2...± 10 Hysterese [cm/s] ......................2...5 Reproduzierbarkeit [cm/s].....................1...5 Temperaturdrift [cm/s x 1/K]....................0,1...
  • Seite 209 Zuliefererdokumentation SI5000 SID10ABBFPKG/US-100 Strömungssensoren 1: LED-Balkenanzeige 2: Einstelltaste 3: Anzugsdrehmoment 25 Nm Produktmerkmale Strömungswächter Kompaktbauform für Adapter Prozessanschluss: Innengewinde M18 x 1,5 für Adapter Stablänge: 45 mm Einstellbereich: 3...300 cm/s (flüssige Medien) Einsatzbereich Einsatzbereich Flüssige und gasförmige Medien Druckfestigkeit [bar] Mediumtemperatur [°C] -25...80...
  • Seite 210 Zuliefererdokumentation SI5000 SID10ABBFPKG/US-100 Strömungssensoren Genauigkeit / Abweichungen Schaltpunktgenauigkeit [cm/s] ± 2...± 10 *) Hysterese [cm/s] 2...5 *) Reproduzierbarkeit [cm/s] 1...5 *) Temperaturdrift [cm/s x 1/K] 0,1 **) Temperaturgradient [K/min] Reaktionszeiten Bereitschaftsverzögerungszeit Ansprechzeit 1...10 Software / Programmierung Schaltpunktabgleich Taster Umgebungsbedingungen Umgebungstemperatur [°C] -25...80 Lagertemperatur...
  • Seite 211 Zuliefererdokumentation SI5000 SID10ABBFPKG/US-100 Strömungssensoren ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — Technische Änderungen behalten wir uns ohne Ankündigung vor! — DE — SI5000 — 09.07.2013 Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 212 Zuliefererdokumentation Datenblatt Thermogesteuerter Kühlwasserregler AVTA Thermogesteuerter Kühlwasserregler werden zur proportionalen Regelung des Durchflusses verwendet – je nach gewählter Einstellung und Fühlertemperatur. Das Danfoss Programm an thermogesteuerter Kühlwasserregler umfasst u.a. eine Reihe industrieller Produkte sowohl zur Kälte- als auch Wärmeregelung. Die Ventile sind selbsttätig, d.h. sie arbeiten ohne Zufuhr von Hilfsenergie, wie z.B.
  • Seite 213 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Funktion Nachdem die drei Elemente zusammengebaut, das Ventil eingebaut und der Fühler an dem Punkt positioniert wurde(n), an dem die Temperatur reguliert werden soll, kommt es zu folgendem Funktionsablauf: 1. Druckveränderungen im Fühler infolge der veränderten Temperatur (Druckaufbau im Fühler) 2.
  • Seite 214 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Werkstoffe AVTA AVTA Bezeichnung Werkstoffe AVTA Werkstoffe AVTA SS Spindel Messing Edelstahl Membranen (EPDM). Ventilkörper und übrige Metallteile Geschmiedetes Messing Edelstahl Ventilsitz Edelstahl Ventilkegel (NBR) Fühler Kupfer Kapillarrohr - Stopfbuchse Nitrilbutadienkautschuk (NBK)/Messing Füllungen AVTA-Thermogesteuerter Kühlwasserregler mit unterschiedlichen Füllungsarten Universalfüllung Mengenfüllung Adsorptionsfüllung...
  • Seite 215 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Bestellung AVTA mit Adsorptionsfüllung Fühlermontage Die Füllung besteht aus Aktivkohle und CO , das y Großer Regelbereich bei steigender und fallender Fühlertemperatur y Hinsichtlich Ausrichtung und Temperatur jeweils adsorbiert oder absorbiert werden, beliebig montierbar wodurch sich der Druck im Element verändert.
  • Seite 216 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Bestellung AVTA mit Universalfüllung Fühlermontage Ventilkörper mit Bypass Die Füllung ist eine Flüssigkeits-/Gasfüllung, wobei y Fühlerabmessungen ø18 × 210 mm die Flüssigkeitsoberfläche (der Regelpunkt) immer y Der Fühler kann in Positionen eingebaut im Fühler liegt. Das Füllmedium ist abhängig vom werden, an denen höhere oder niedrigere Temperaturbereich.
  • Seite 217 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Bestellung AVTA mit Mengenfüllung Fühlermontage Bei der Füllung handelt es sich um ein y Kleine Fühlerabmessungen: ø9,5 × 180 mm Flüssigkeits-Gas-Gemisch. Aufgrund der y Kurze Zeitkonstante Volumenverhältnisse kann sich die y Max. Druck auf den Fühler 25 bar Flüssigkeitsoberfläche (der Regelpunkt) abhängig von den Temperaturverhältnissen entweder im Fühler oder im Wellrohr befinden.
  • Seite 218 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Bestellung AVTA aus Edelstahl mit Adsorptionsfüllung Fühlermontage y Großer Regelbereich y Kleine Fühlerabmessungen: ø9,5 × 150 mm y Ist in Bezug auf Orientierung und y Max. Druck auf den Fühler 25 bar Temperaturverhältnisse beliebig montierbar y AVTA SS für Mengen- und Universalfüllungen sind auf Anfrage erhältlich.
  • Seite 219 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Zubehör Bezeichnung Beschreibung Bestell-Nr. ø 003N0050 Messing für 18 Fühler R ¾ Tauchrohr ø 003N0051 Messing für 18 mm Fühler ¾ - 14 NPT max. Druck 50 bar ø 003N0053 L = 220 mm 18/8 Stahl ) für 18 Fühler, ¾-14 NPT...
  • Seite 220 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Installation AVTA mit Montagewinkel Die Ventile können in beliebiger Position installiert werden. Ein Pfeil auf dem Ventilkörper zeigt die Durchflussrichtung an. Die AVTA-Ventile sind mit den Buchstaben „RA“ gekennzeichnet, die oben auf dem Ventil sichtbar sind, wenn es wie dargestellt gehalten wird.
  • Seite 221 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Dimensionierung Bei der Dimensionierung und Auswahl Ventilgröße thermogesteuerter Kühlwasserregler ist vor Folgende Daten werden zur Auswahl der allem darauf zu achten, dass das Ventil zu jedem Ventilgröße herangezogen: Zeitpunkt, unabhängig von den y Benötigte Kühlwassermenge, Q [m Belastungsverhältnissen, die notwendige y Temperaturanstieg im Kühlwasser, Δt [°C] Kühlwassermenge liefern kann.
  • Seite 222 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Dimensionierung (fortgesetzt) Q [m Fig.1 Erwärmung oder Abkühlung mit Wasser. Beispiel: Benötigte Kühlleistung 10 kW, mit Δt = 10 K. Es wird 0,85 m /h benötigt. Abb.2 Abhängigkeit von Wassermenge und Druckabfall über dem Ventil. Beispiel: Beispiel: Durchfluss 0,85 m /h bei einem...
  • Seite 223 Zuliefererdokumentation Datenblatt | Thermogesteuerter Kühlwasserregler, AVTA Dimensionierung (fortgesetzt) Abb. 3 Nomogramm, das die k -Bereiche der Ventile angibt. Die k -Werte geben immer den Wasserdurchfluss Beispiel: in [m /h] bei einem Druckabfall Δp von 1 bar an. AVTA 10 und 15 sind für einen k -Wert von 0,7 am Bei der Auswahl des Ventils sollte darauf geachtet besten geeignet.
  • Seite 224 Zuliefererdokumentation Abmessungen [mm] und Gewichte [kg] der AVTA Ven- tile in Messing- und Edelstahlgehäusen Universalfühler Mengenfühler Adsorptionsfühler Messing / Edelstahl Tauchrohr Edelstahl Tauchrohr für Messing Tauchrohr für für Universalfühler Mengen- / Adsorptionsfühler Mengen- / Adsorptionsfühler Nettogewicht AVTA 10 ⁄ 1.45 AVTA 15 ⁄...
  • Seite 225 Zuliefererdokumentation Bedienungsanleitung Operating Instructions Instructions d’utilisation Instrucciones de funcionamiento Membran- / Kolbendruckschalter, SW 27 Diaphragm / Piston Pressure Switch, hex 27 Pressostat à membrane / ou à piston, hex. 27 Presostato de membrana / o de pistón, hex 27 mit Gerätesteckdose ähnlich DIN EN 175301 (DIN 43650) with socket device similar to DIN EN 175301 (DIN 43650) avec connecteur suivant DIN EN 175301 (DIN 43650) con enchufe del aparato similar al DIN EN 175301 (DIN 43650)
  • Seite 226 Zuliefererdokumentation 8. Betrieb 8. Operation 8. Opération 8. Operación 8.2 Einbau 8.2 Assembly 8.2 Montaje 8.2 Montage Elektrisch Electrical Électrique Eléctrico Mount the pressure switch 0184/0185 so that there is no waterlogging on the electrical connection. Montieren Sie den Druckschalter 0184/0185 so, dass sich keine Staunässe auf dem elektrischen Anschluss befi ndet. Montez le pressostat 0184/0185 de manière à...
  • Seite 227 Zuliefererdokumentation Betriebsanleitung Elektronischer Drucksensor für den industriellen Bereich PT54xx/PU54xx Montage- und Betriebsanleitung – Stirn- und Kegelstirnradgetriebe Baureihe X..e...
  • Seite 228 Zuliefererdokumentation Inhalt 1 Vorbemerkung .....................2 2 Sicherheitshinweise .....................2 3 Bestimmungsgemäße Verwendung ..............3 3.1 Einsatzbereich ....................4 4 Funktion .......................5 5 Montage .......................6 6 Elektrischer Anschluss ..................6 7 Technische Daten ....................7 1 Vorbemerkung Verwendete Symbole ► Handlungsanweisung → Querverweis Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich. Information Ergänzender Hinweis.
  • Seite 229 Zuliefererdokumentation Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten. • Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren. • Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen. • Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→...
  • Seite 230 Zuliefererdokumentation 3.1 Einsatzbereich • Druckart: Relativdruck Angaben zu Druckfestigkeit und Berstdruck → Datenblatt. Statische und dynamische Überdrücke, die die angegebenen Druckfestigkeit überschreiten, sind durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden. Der angegebene Berstdruck darf nicht überschritten werden. Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden.
  • Seite 231 Zuliefererdokumentation 4 Funktion Stromausgang 4...20 mA (PT54xx) Spannungsausgang 0...10 V (PU54xx) P = Systemdruck, MAW = Messbereichsanfangswert, MEW = Messbereichsendwert Im Messbereich liegt das Ausgangssignal Im Messbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 4 und 20 mA. zwischen 0 und 10 V. Bei Über- oder Unterschreitung Bei Überschreitung des Messbereichs des Messbereichs verhält sich der...
  • Seite 232 Zuliefererdokumentation 6 Elektrischer Anschluss Original Scale Drawing (MTD) Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen sind zu befolgen. Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV. Bei Marineanwendungen (soweit Gerätezulassung vorhanden), ist ein zusätzlicher Surgeschutz erforderlich.
  • Seite 233 Zuliefererdokumentation 1 BN 2 WH 3 BU 7 Technische Daten Die Angabe der folgenden technischen Daten wird von der Druckgeräterichtlinie (DGRL) für Geräte mit einem Messbereichsendwert 600 bar gefordert. PT5460 Betriebsspannung [V] ..................8,5...36 DC Analogausgang...................... 4...20 mA PU5460 Betriebsspannung [V] ..................16...36 DC Analogausgang......................
  • Seite 236 SEW-EURODRIVE—Driving the world SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Ernst-Blickle-Str. 42 76646 BRUCHSAL GERMANY Tel. +49 7251 75-0 Fax +49 7251 75-1970 sew@sew-eurodrive.com www.sew-eurodrive.com...