1MRK 505 349-UDE
5.2.1.5
5.2.1.6
5.2.1.7
5.2.2
5.2.2.1
Anwendungshandbuch
Dezentraler Sammelschienenschutz REB500
Freigabe von Binärausgängen
Um die maximale Betriebssicherheit des Systems zu erreichen, hat jeder
Auslösebefehl ein zugehöriges Freigabesignal. Falls das Diagnoseprogramm einen
HW- oder Softwarefehler erfasst, unterdrückt es die Freigabesignale für die
Binärausgänge, d. h. die Auslöseausgänge werden blockiert.
Fehlermeldungen in der Ereignisliste
Alle durch die Selbstüberwachungsfunktion erfassten Fehler werden vom
Diagnoseprogramm verarbeitet und als Ereignisse aufgezeichnet.Diese werden als
„schwere Fehler" eingestuft, wenn der ordnungsgemäße Betrieb der
Schutzfunktionen nicht länger gewährleistet werden kann.
In solchen Fällen wird das System automatisch neu gestartet.Alle Ausgangskanäle
sind blockiert, die Schutzgeräte stehen nicht länger zur Verfügung und die grünen
LED auf den lokale Bedieneinheiten blinken.
Fehler, die den ordnungsgemäßen Betrieb der Schutzfunktionen nicht gefährden,
werden als „geringfügige Fehler" eingestuft.
Starten oder Neustarten des Systems
Wenn durch die Selbstüberwachungsfunktion oder durch das Diagnoseprogramm
das System oder ein Teil des Systems neu gestartet wird, wird der Vorgang auf der
lokalen Bedieneinheit angezeigt.Der Blockierstatus des Systems wird durch eine
gelb blinkende LED auf allen Einheiten und der MMK angezeigt.
Während das System startet, blinken alle LED und die Softwareanwendungen
werden durch eine Beschriftung angezeigt (z. B. MPL, TIM usw.).Beim
erfolgreichen Systemstart wird das Hauptmenü auf allen Einheiten angezeigt und
das Signal „41810_In Betrieb" eingestellt.
Hardware-Überwachung
Überwachen der Hilfsspannungsversorgung
Die Stromversorgungsmodule in der Zentraleinheit und in den Feldeinheiten
werden hinsichtlich ihrer Toleranzen überwacht.Eine Hilfsversorgungsspannung,
die außerhalb der Toleranz liegt, zählt als schwerer Fehler, d. h. das Schutzsystem
wird heruntergefahren und neu gestartet.
Abschnitt 5
Selbstüberwachung
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