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Fahren und Umwelt
ACHTUNG! Fortsetzung
tödlicher Verletzungen. Richtig angelegte Sicherheitsgurte reduzieren
schwere Verletzungen im Falle von plötzlichen Bremsmanövern und
Unfällen. Solange das Fahrzeug in Bewegung ist, bleiben Sie und Ihre
Mitfahrer immer angegurtet. Nehmen Sie Ihre Daumen aus dem Lenkrad
heraus, wenn Sie im Gelände unterwegs sind. Sollten sich Widerstände vor
den Rädern aufbauen, kann das Lenkrad plötzlich und unerwartet herum-
schlagen und Sie verletzen. Halten Sie das Lenkrad immer in der 9-Uhr- und
3-Uhr-Position, also mit beiden Händen seitlich am äußeren Rand.
Vor der Fahrt in das Gelände
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Prüfen Sie, ob die Reifen für die geplante Geländefahrt ausreichen. Bevor Sie in
schwieriges Gelände fahren, rüsten Sie das Fahrzeug mit Geländereifen aus.
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Tanken Sie voll. Im Gelände ist der Kraftstoffverbrauch wesentlich höher als auf
der Straße.
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Montieren Sie vor der Fahrt ins Gelände die Abschleppöse vorn oder hinten.
Wenn Ihr Fahrzeug festgefahren ist, ist das Montieren der Abschleppöse nicht
immer möglich.
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Prüfen Sie den Reifenfülldruck an allen Reifen und korrigieren Sie den Reifen-
fülldruck wenn nötig.
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Überprüfen Sie das Bordwerkzeug und ergänzen Sie es nach Ihren Bedürf-
nissen.
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Füllen Sie Motoröl bis zur MAX-Marke, damit der Motor auch in Schräglagen
ausreichend mit Motoröl versorgt wird.
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Füllen Sie den Scheibenwaschbehälter vollständig auf.
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Verstauen Sie Gepäck so tief und fest wie möglich im Fahrzeug; befestigen Sie
alle losen Gegenstände.
Fahren im Gelände
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Verwenden Sie beim Fahren im Gelände den Offroad-Modus.
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Fahren Sie niemals alleine ins Gelände. Reisen Sie mit mindestens zwei Gelän-
defahrzeugen gemeinsam. Besonders sinnvoll ist eine Ausrüstung, mit der Sie
notfalls Hilfe rufen können.
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Fahren Sie im unübersichtlichen Gelände langsam.
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Halten Sie vor kritischen Passagen an und erkunden Sie zunächst die Strecke zu
Fuß. Wenn es nicht weitergeht oder Sie Zweifel an der Sicherheit der Route haben,
kehren Sie um und wählen Sie einen anderen Weg.
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Überfahren Sie Kuppen langsam. Achten Sie darauf, dass das Fahrzeug nicht
abhebt, da es schwer beschädigt und manövrierunfähig werden kann.
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Fahren Sie langsam durch schwierige Streckenabschnitte. Bei rutschigem
Untergrund schalten Sie hoch und achten Sie darauf, dass das Fahrzeug stets in
Bewegung bleibt. Fahren Sie aber nicht zu schnell, weil Sie sonst die Kontrolle über
das Fahrzeug verlieren können.
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Droht Ihr Fahrzeug in Sand, Schnee oder Matsch stecken zu bleiben, kann ein
Zurücksetzen effektiver sein, als zu versuchen, vorwärts durchzukommen.
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Legen Sie Steine oder Holzstücke unter durchdrehende Räder, um einen
Vortrieb auf sandigem oder rutschigem Untergrund zu erzielen.
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Halten Sie vor Wasserdurchfahrten an und erkundigen Sie sich, was zu berück-
sichtigen ist.
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Halten Sie auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ausreichend Sicherheitsab-
stand zu anderen Fahrzeugen ein. Wenn das erste Fahrzeug plötzlich stecken
bleibt, kann das folgende Fahrzeug noch rechtzeitig anhalten, ohne selbst stecken
zu bleiben.
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Planen Sie keine zu weiten Tagesetappen.
ACHTUNG!
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Unzureichende Erfahrungen und Kenntnisse über die Anforderungen
des Geländefahrens können zu kritischen Situationen und schweren Verlet-
zungen führen.
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Wählen Sie niemals eine gefährliche Route und gehen Sie niemals
Risiken ein, die Sie und Ihre Mitfahrer gefährden könnten. Wenn es nicht
weitergeht oder Sie Zweifel haben, kehren Sie um und wählen Sie einen
anderen Weg. Die intelligente Technik Ihres Fahrzeugs kann die physika-
lisch vorgegebenen Grenzen nicht überwinden.