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Einrichten Eines Einfachen Arrays - Dell PERC 4/Di/Si Benutzerhandbuch

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 Einrichten eines einfachen Arrays
In diesem Abschnitt werden die Schritte beschrieben, die unter Easy Configuration (Einfache Konfiguration) angewendet werden, um einen einfachen Array
einzurichten und logische Laufwerke zu erstellen. Unter Easy Configuration (Einfache Konfiguration) ist jedes erstellte physische Array mit genau einem
logischen Laufwerk verknüpft, somit ist es nicht möglich, Arrays zu verketten. Außerdem können Sie über Easy Configuration (Einfache Konfiguration) die
Größe des logischen Laufwerks nicht verändern.
Sie können die folgenden Parameter für logische Laufwerke verändern, die in Tabelle 4-9
Tabelle 4-9 beschrieben, obwohl Sie Arrays nicht über Easy Configuration (Einfachen Konfiguration) verketten können.
 RAID-Klasse
l
 Stripe-Größe
l
 Eigenschaften des Schreibverfahrens
l
 Eigenschaften des Leseverfahrens
l
 Eigenschaften des Cache-Verfahrens
l
 Tabelle 4-9. Parameter und Beschreibungen der logischen Laufwerke 
 
 
Parameter
Beschreibung
RAID-Klasse
Die Anzahl der physikalischen Laufwerke in einem speziellen Array bestimmt die RAID-Klassen, die mit dem Array implementiert
werden können. 
Stripe-Größe
Stripe-Größe gibt die Größe der Segmente an, die auf jedes Laufwerk in einem logischen Laufwerk mit RAID 1, 5 oder 10 
geschrieben werden. Sie können die Stripe-Größe auf 2 KB, 4 KB, 8 KB, 16 KB, 32 KB, 64 KB oder 128 KB einstellen. Die
voreingestellte und empfohlene Rate beträgt 64 KB.
Eine höhere Stripe-Größe bietet eine bessere Leseleistung, insbesondere wenn auf Ihrem Computer hauptsächlich sequentielle 
Lesevorgänge durchgeführt werden. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Computer häufiger zufällige Zugriffe benötigt, wählen Sie 
eine kleine Stripe-Größe.
Write Policy
Schreibverfahren gibt die Eigenschaften des Cache-Schreibverfahrens an. Sie können diese Eigenschaften auf Write-Back
(Eigenschaften des
(Zurückschreiben) oder Write-Through (Durchschreiben) einstellen.
Schreibverfahrens)
Beim Write-Back-Cache-Verfahren sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung an 
den Host, sobald alle Daten einer Transaktion im Controller-Cache empfangen wurden. Diese Einstellung wird für den 
Standardmodus empfohlen.
 
HINWEIS:
Funktionsstörung des RAID-Controllers kommen, wenn der Cache-Speicher geleert wird. Controller mit einer Pufferbatterie
werden standardmäßig auf Write-Back (Zurückschreiben) gestellt.
Beim Cache-Verfahren Write-Through sendet der Controller das Signal zur Angabe einer abgeschlossenen Datenübertragung 
an den Host, sobald das Laufwerksubsystem alle Daten einer Transaktion empfangen hat.
Write-Through-Caching bietet gegenüber der Write-Back-Methode eine höhere Sicherheit. Write-Back bietet dagegen eine
höhere Leistung. 
Read Policy
Read-Ahead (Vorauslesen) aktiviert die Vorauslesefunktion für das logische Laufwerk. Dieser Parameter kann auf No-Read-
(Eigenschaften des
Ahead (Kein Vorauslesen), Read-Ahead (Vorauslesen) oder Adaptive (Anpassungsfähig) eingestellt werden. Die 
Leseverfahrens)
Standardeinstellung ist Adaptive (Anpassungsfähig).
Read-Ahead (Vorauslesen) gibt an, dass der Controller Vorauslesen für das aktuelle logische Laufwerk verwendet. Die Read-
Ahead-Fähigkeit (Vorauslesen) erlaubt dem Adapter, sequentiell unmittelbar anschließende Daten zu lesen und diese 
zusätzlichen Daten im Cache-Speicher zu speichern, unter der Annahme, dass diese Daten demnächst benötigt werden. Read-
Ahead beschleunigt den Lesezugriff sequentieller Daten, ist aber nicht so effektiv bei Direktzugriffsdaten.
No-Read-Ahead (Kein Vorauslesen) gibt an, dass der Controller für das aktuelle logische Laufwerk kein Vorauslesen verwendet.
Adaptive (Anpassungsfähig) legt fest, dass der Controller Vorauslesen verwendet, wenn die beiden letzten Festplattenzugriffe 
in sequentiellen Sektoren erfolgten. Wenn alle Leseanforderungen zufällig sind, kehrt der Algorithmus zu No-Read-Ahead (Kein
Vorauslesen) zurück, wobei jedoch alle Anforderungen weiterhin auf mögliche sequentielle Ausführungen geprüft werden.
Cache Policy
Cache Policy (Eigenschaften des Cache-Verfahrens) gilt für das Lesen auf einem speziellen logischen Laufwerk. Es beeinflusst 
(Eigenschaften des
den Read-Ahead-Cache nicht. Die Standardeinstellung ist Direct I/O (Direkte E/A).
Cache-Verfahrens)
Cached I/O (Gepufferter E/A) gibt an, dass alle Lesungen im Cache-Speicher zwischengespeichert sind.
Direct I/O (Direkter E/A) gibt an, dass Lesungen nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert sind. Direct I/O (Direkter E/A)
überschreibt die Einstellungen zu den Eigenschaften des Cache-Verfahrens nicht. Die Daten werden gleichzeitig in den Cache-
Speicher und an den Host übertragen. Wenn derselbe Datenblock erneut gelesen wird, werden die Daten aus dem Cache-
Speicher verwendet.
Span-Funktion
Die Auswahlmöglichkeiten sind:
(Verkettung)
Yes (Ja) – Die Arrayverkettung wird für das aktuelle logische Laufwerk aktiviert. Das logische Laufwerk kann in mehreren Arrays 
Speicherplatz belegen.
ANMERKUNG:
Es ist nicht empfehlenswert, Stripe-Größen von 2 KB oder 4 KB zu verwenden, da es dadurch zu 
Leistungseinbußen kommen kann. Wenden Sie nur dann Stripe-Größen von 2 KB oder 4 KB an, wenn es für eine bestimmte 
Anwendung unbedingt erforderlich ist. Die Standard-Stripe-Größe beträgt 64 KB. Vermeiden Sie es, ein Betriebssystem auf 
einem logischen Laufwerk mit einer Stripe-Größe von weniger als 16 KB zu installieren.
Wenn Write-Back aktiviert ist und das System schnell aus- und wieder eingeschaltet wird, kann es zu einer
ANMERKUNG:
Die Aktivierung des Clustering (Gruppieren) deaktiviert das Cache-Schreibverfahren.
beschrieben werden. Die Spanning-Option wird ebenfalls in

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Diese Anleitung auch für:

Perc 4e/di/s

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