Dadurch können Drehzahlüberschwinger toleriert werden, ohne dass die Motordrehzahl
für eine längere Zeit über dem parametrierten Drehzahl-Grenzwert liegt.
Kommt es aufgrund eines Fehlers zu einer Überschreitung des aktuellen Drehzahl-
grenzwertes in der Rampenphase oder einer Überschreitung des parametrierten
Integral-Grenzwertes, erfolgt die parametrierte Fehlerreaktion (SS1 oder STO).
Es stehen 4 gleichberechtigte Funktionsblöcke für die SLS-Funktion zur Verfügung.
Diese steuern und überwachen unabhängig voneinander die parametrierten Dreh-
zahlen.
Durch die Abwahl der SLS-Funktion wird die Drehzahlbegrenzung wieder zurück-
genommen.
7.4.2
Aktivierung
Die Anwahl der einzelnen Funktionsblöcke der Antriebssicherheitsfunktion SLS kann
über folgende Quellen erfolgen:
•
•
7.4.3
Status
Der Status jedes Funktionsblocks der Antriebssicherheitsfunktion SLS wird über eine
eigene Statusinformation der Prozessdaten "SLS Active" übertragen.
7.4.4
Fehlerreaktion
Die Fehlerreaktion bei Überschreitung der Drehzahlüberwachung ist parametrierbar:
•
•
Handbuch – MOVIFIT®-FC – Funktionale Sicherheit mit Safety-Option S12
Sicherheitsfunktionen der Safety-Option S12
F-DI
Prozessdaten (PROFIsafe)
STO (Die Zeit Verzögerung STO (t1) ist ohne Wirkung)
SS1(a) oder SS1(c) je nach Parametrierung der SS1-Funktion
SLS - Safely Limited Speed
7
63